Warmer Regen für regionale Projekte besonders in momentaner Krisenzeit willkommen

Stiftung der Volksbank Alzey-Worms schüttet insgesamt 41.600 Euro aus

Warum passen Stiftung und Genossenschaft so gut zusammen? Weil sie beide mit der nachhaltigen Stärkung der Gesellschaft genau das gleiche Ziel haben. Und da liegt es eigentlich nahe, dass sie gemeinsame Sache machen und ihre Kräfte bündeln. Bei der Volksbank Alzey-Worms gibt es seit vielen Jahren eine solche gebündelte Kraft, denn die Bank unterhält eine eigene Stiftung, die neben dem bankeigenen Spendentopf und dem Zweckertrag aus dem Gewinnsparen als dritte wichtige Säule für Zuwendungen caritativer, sozialer und kultureller Art gilt. Einmal im Jahr werden die Erträge ausgeschüttet, und ein Stiftungsrat vergibt die Gelder nach Prüfung (und Auswahl) der Organisationen und Institutionen, die sich darum beworben haben.

Erträge und Niedrigzinsphase – widerspricht sich das nicht? „Eigentlich schon“, bestätigt Vorstandssprecher Armin Bork, „denn die Anlagemöglichkeiten für Stiftungsgelder sind stark limitiert und weitgehend auf sichere Formen mit klassischer Verzinsung begrenzt.“ Aber man arbeite hier mit einem kleinen Kunstgriff - „schließlich sind wir eine Bank“ - und lege die Gelder auf ein eigenes Anlagekonto mit Sonderverzinsung. Dadurch bleibt der Ertrag weitestgehend konstant, egal, welche Kapriolen die allgemeine Zinssituation schlägt.

„Als Genossenschaftsbank, die nicht auf Maximalgewinn abzielt, fällt uns ein solches Vorgehen nicht schwer. Das Geld, das wir verdienen, fließt an die Region zurück – z.B. in Form von Steuern, in Form von Gehältern unserer ca. 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eben in Form von Spenden- und Sponsoringleistungen, die insgesamt einen hohen sechsstelligen Betrag ausmachen.“ Dabei ist es dem Volksbank-Chef wichtig zu betonen, dass dies immer so ist – in jedem Jahr. Nicht nur in Krisenzeiten wie der momentanen. „Uns ist aber natürlich bewusst, dass es in schwierigen Zeiten wie dieser ganz besonders auf die Unterstützung der Menschen – vor allem in unserer heimatlichen Region – ankommt. Und ich glaube, wir haben uns in den vergangenen Wochen und Monaten als sehr  verlässlicher Partner gezeigt.“ Immer mal wieder werde das angezweifelt und die Bank müsse sich hier (öffentlichen) Angriffen erwehren. „Wir tun das, was wir können ohne unsere eigene Existenzgrundlage zu gefährden“, so Armin Bork, „alles andere wäre im Hinblick auf dauerhaftes und nachhaltiges Handeln kontraproduktiv. Aber immer wenn wir glauben, unsere Art der Geschäftsführung sei verstanden worden, erkennen wir, dass es weiteren Aufklärungsbedarf im Hinblick auf das Genossenschaftsprinzip gibt. Daher werden wir nicht müde zu betonen, dass unser erwirtschaftetes Geld in die Region geht, bzw. dort bleibt. Daran muss uns im Übrigen auch niemand erinnern, denn das ist unserer originärer Unternehmensauftrag.“

Insofern freue er sich ganz besonders darüber, dass dies nun mit der Vergabe der Stiftungsgelder einmal mehr unterstrichen werde. Insgesamt werden 41.600 Euro ausgeschüttet. 15.000 Euro davon teilen sich drei Wormser Institutionen: Das Wormser Montagsmagazin e.V., der Förderverein „Wir für Magnus e.V.“ und der DRK Kreisverband Worms kommen in diesem Jahr in den Genuss des warmen Regens.

Spendenübergabe Mainz

Spendenübergabe Stiftung Volksbank Alzey-Worms

Desweiteren teilten sich 5.000 Euro von der Spendensumme zwei Mainzer Institutionen: Der Glockenkenförderverein Maria Magdalena Mainz-Lerchenberg e.V. und der Heimat- und Geschichtsverein Mainz-Gonsenheim e.V.  

Auch Wilhelm Gerlach, Geschäftsführer der Stiftung, zeigte sich sehr erfreut darüber, dass sie nun Projekte anpacken oder fortführen können, die vor der Corona-Krise beschlossen oder begonnen worden waren: „Da sind schon einige völlig unverschuldet arg in die Breduille geraten. Es ist wunderbar, hier ein wenig helfen zu können.“

Spendenübergabe in Alzey

Spendenübergabe Alzey

Aus dem Stiftungsertrag der Stiftung der Volksbank Alzey-Worms übergaben der Geschäftsführer der Stiftung, Wilhelm Gerlach sowie der stellvertretende Vorstandssprecher der Volksbank, Günter Brück, für den Geschäftsbereich Alzey - unter Beachtung der Corona-Regeln - insgesamt 9.100 Euro an die Stadt Alzey (für Dotierung des Elisabeth-Langgässer-Preises), an die VG Alzey-Land (Theatertage), an das Museum der Stadt Alzey (zur Mithilfe der Finanzierung des Alzeyer Jubiläums 2023) sowie an das THW Wörrstadt und die Niersteiner Kita Rossberg.

Spendenübergabe Kirchheimbolanden

Spendenübergabe Kirchheimbolanden

5.000 Euro der Spendensumme gehen in den Bereich Kirchheimbolanden: Das Frauenhaus Donnersbergkreis in Kirchheimbolanden, was auf ein 30-jähriges Jubiläum zurückblicken kann, kommt in diesem Jahr in den Genuss des warmen Regens. Auch Wilhelm Gerlach, Geschäftsführer der Stiftung, zeigte sich sehr erfreut darüber, dass dort nunmehr Projekte anpackt oder fortgeführt werden können, die vor der Corona-Krise beschlossen oder begonnen worden waren: „Da sind schon einige völlig unverschuldet arg in die Breduille geraten. Es ist wunderbar, hier ein wenig helfen zu können.“

Spendenübergabe Nierstein

Spendenübergabe Nierstein