Bei der Spendenübergabe (v.li.): Sabine Hermsdorf (Volksbank-Vorstandsmitglied), Bernhard Büttner (Leiter Klinikum Worms), Heino Skopnik (Chefarzt Klinikum Worms), Bernd Rissel (Volksbank-Prokurist), Günter Brück (Vorstandssprecher Volksbank)

Spende statt Geschenke

Eine Krisensitzung jagte die andere; das war Anfang Februar der Fall als Corona Deutschland und auch Worms erreichte. Das Klinikum Worms musste andere Prioritäten setzen, denn zu diesem Zeitpunkt war eigentlich unsere Spendenübergabe in Höhe von 5000 Euro aus unserer „Aktion – Spende statt Geschenke“ geplant. Aber bekanntermaßen ist aufgeschoben nicht aufgehoben und so konnten unser neuer Vorstandssprecher Günter Brück, Vorstandsmitglied Sabine Hermsdorf und Bernd Rissel, Leiter der Unternehmenskommunikation nunmehr am Donnerstag (6.8.) den Spendenscheck der „traditionell“ an die Kinderklinik geht, an den Chefarzt Prof. Dr. Heino Skopnik und Bernhard Büttner, den Geschäftsführer und Verwaltungsdirektor des Klinikums überreichen.

Günter Brück betonte, dass die Volksbank Alzey-Worms schon vor Jahren dazu übergegangen ist, das Verschenken von Kalendern an Kunden zur Weihnachtszeit, im Übrigen auch mit deren Einverständnis, einzustellen und hierfür an die Kliniken in Worms, Mainz, Alzey und Kirchheimbolanden zu spenden; insgesamt 20.000 Euro.

Dies passe, so Günter Brück, bei der Spendenübergabe auch in die Unternehmensphilosophie der Bank, dass das regional tätige Kreditinstitut dort verdientes Geld auch gerne wieder in die Region zurückgebe. Spenden- und Sponsoringgelder von über 700.000 Euro gingen somit Jahr für Jahr an Vereine, Institutionen, Hilfsorganisationen und Kirchen.

Prof. Dr. Skopnik, der nicht nur eine unermüdliche und treibende Kraft in „seiner“ Klinik für Kinder- und Jugendmedizin ist, freute sich einmal mehr den „Wiederholungstäter Volksbank“ begrüßen zu können: „Eine große Hilfe sei ihm die Bank seit Jahren mit ihren immer wiederkehrenden Spenden.“

„Für unsere Kleinen nur das Beste,“ mehrfach betonte Skopnik diese Botschaft, denn „sie sind das Rückgrat und Zukunft unserer Gesellschaft. Wir brauchen jede Spende, jede Geldzuwendung - wir brauchen sie wirklich.“ Skopnik der sich vehement für die Verwirklichung des Mutter-Kind-Zentrums am Klinikum Worms einsetzte und es verwirklichte, erläuterte, dass die offiziellen Fördermittel für die Grundversorgung ausreichten, aber das sei ihm zu wenig. „Ich mache alles…“ so seine Formulierung, wenn es um die beste Versorgung seiner Patienten geht. Seit 25 Jahren ist ihm kein Weg zu schwer oder zu weit, wenn eine Spendenübergabe ansteht. Längst ist der Arzt zur „Galionsfigur“, zum „lebenden Aushängeschild“ in der Gabriel-von-Seidl-Str. geworden. Nicht von Ungefähr erhielt die Kinderklinik zum vierten Male in Folge das Gütesiegel „Ausgezeichnet für Kinder“ verliehen.