Noch ist das neue Feuerwehrgerätehaus der Wehreinheit Alzey-Land Süd in Ober-Flörsheim nicht ganz fertig, aber die Photovoltaikanlage ist installiert und am Netz. Diese wurde nun den Verantwortlichen der Verbandsgemeinde und der Energiegenossenschaft Alzeyer-Land eG vorgestellt. Mit dabei (vlnr) Bernd Schlamp. Erich Meitzler, Günter Brück, Torsten Kasper, Steffen Unger und Thomas Metz.

Photovoltaik-Anlage auf dem neuen Feuerwehrgerätehaus in Ober-Flörsheim ist am Netz

Einsparung von 24 Tonnen CO2

Die Energiegenossenschaft Alzeyer-Land eG kann im April nächsten Jahres ihr 10-jähriges Bestehen feiern, denn sie blickt dann auf erfolgreiche zehn Jahre zurück.  Denn bisher wurden in erneuerbare Energien 2,6 Mio. Euro investiert, davon 2,1 Mio. Euro in Photovoltaik-Anlagen und eine halbe Million Euro in eine Beteiligung einer Windparkanlage in Flomborn-Stetten.

Erst vor kurzem wurde auf dem Kindergartengebäude in Alzey, Am Rennweg, die 33. Photovoltaik-Anlage installiert; die neueste, die 34., wurde letzte Woche in Ober-Flörsheim vorgestellt und in Betrieb genommen. Und zwar auf dem Dach des Neubaus des Feuerwehrgerätehauses der Wehreinheit Alzey-Land Süd.

Zwar ist im Inneren noch einiges zu tun, aber „wir sind am Netz und alles funktioniert bestens,“ so beschreibt es Torsten Kasper, der mit seinem Unternehmen Solar Kasper GmbH aus Eisenberg im Juli die Installation ausgeführt hat.  Für die Verbandsgemeinde wäre das ohne die Energiegenossenschaft finanziell nicht zu stemmen gewesen, denn die Investitionskosten lagen bei 41.000 Euro. Insofern sprach Günter Brück, Vorstand der Energiegenossenschaft, von einer Win-win-Situation, denn im Gegenzug nutzt diese, die von der Verbandsgemeinde Alzey-Land zur Verfügung gestellte Fläche. „Ein Modell das sich bereits bei vielen vorherigen Projekten, auch bei Feuerwehren, Kindergärten und anderen Immobilien bestens bewährt hat,“ so Brück. Genauso sieht es auch Steffen Unger, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Alzey-Land, der betont, „dass dies eine klimafreundliche und nachhaltige Lösung ist, wonach man der Energiegenossenschaft nur allzu gerne auch diese ungenutzten Flächen zur Verfügung stelle.“

Die Leistung der Module gibt Erich Meitzler, Vorstandskollege von Günter Brück, mit 42,23 kWp (Kilowatt peak) an; wonach in der wirtschaftlichen Berechnung etwa 40.000 kWh (Kilowattstunden) produziert werden. „Rein rechnerisch,“ so Meitzler, „können damit ca. 10 Haushalte mit Strom versorgt werden.“ Nicht ohne Stolz fügt Meitzler an, dass damit auch eine CO2-Einsparung von 24 Tonnen erreicht wird.