50. jugend creativ-Wettbewerb "Glück ist...!" der Volksbank Alzey-Worms bringt 155 Sieger hervor!

Siegerurkunden - Corona bedingt - kreativ und erfinderisch verliehen!

Foto: Rudolf Uhrig | Volksbank Alzey-Worms
Preisverleihung einmal anders. Im Rahmen des Wettbewerbs „jugend creativ“ der Volksbank Alzey-Worms, der ansonsten immer mit großer Beteiligung im Tiergarten Worms stattfindet, stellten die Projektleiterin Jasmin Fiebig (links) und Maren Janneck (rechts) die 155 Siegerpreise zu. Sie fuhren in zwei Tagen die 25 teilnehmenden Schulen an; ob Worms, Mainz, Alzey oder Kirchheimbolanden. Alle Preisträger sollten – Corona zum Trotz – ihre Urkunden und Preise auch erhalten.

Vierhundert Kinder kommen mit stolzen Eltern und ebenso stolzen Lehrerinnen und Lehrern in den Tiergarten. Auch Geschwister, Oma und Opa sind immer mal wieder dabei. Dann begrüßt Jürgen Wegener, Bereichsleiter des Vertriebsservice der Volksbank Alzey-Worms, die große Gästeschar von der Terrasse der Tiergartenschule aus. Unten auf den Bänken unter den schattenspendenden Schirmen sind alle gespannt, wen nun Jasmin Fiebig, wann auf die Bühne bittet. Denn die Preisverleihung des alljährlich stattfindenden Kunstwettbewerbs „jugend creativ“ der Volksbank steht an. Gespannte und fragende Blicke: „Welchen Preis bekomme ich? Und wann bin ich endlich dran?“

Im Anschluss wird sich bei leckeren Minifrikadellen, Gemüsenuggets und Minibratwürstchen ausgetauscht und gefreut. Wer Lust und Laune hat, kann darüber hinaus bei Führungen durch den Tiergarten teilnehmen. Eigentlich eine totale Win-Win-Situation. Denn in der Regel findet die Preisverleihung immer gleich montags nach dem Tiergartenfest statt. Die vielen Vorbereitungen und Mühen, die sich das Tiergartenteam gemacht haben, kommen also nochmals gut zum Einsatz. Da selbstverständlich der Veranstalter, also die Bank, dazu einlädt, werden von ihr auch alle Kosten getragen. Tiergarten, Eintrittsgelder, Caterer, die Sieger und ihre Begleitungen profitieren davon.

„Das machen wir seit vielen, vielen Jahren so, denn der Tiergarten mit seinen vielen Möglichkeiten bietet dafür ein tolles Ambiente, es macht uns alles Spaß,“ schwärmt Jürgen Wegener, „denn die hohen Teilnehmerzahlen aus vielen Schulen unseres Geschäftsgebietes beflügeln uns immer wieder auf Neue. In diesem besonderen Flair ist der Abschluss des Wettbewerbs, eben die Preisverleihung, immer das Highlight.“

So ist es normalerweise. In diesem Jahr gibt es keine Kinderschar im Tiergarten, keine große Preisverleihung. Auch sehr zum Leidwesen der Projektleiterin Jasmin Fiebig, denn die Durchführung dieses Wettbewerbs mit der Ausschreibung, Einladung der Schulen zur Teilnahme, Sichten der zum Wettbewerb eingereichten Arbeiten mit der anschließenden Wertung durch die Jury, Vorbereitung der Siegerehrung, all das macht viel Arbeit. Wochenblatt-Leser werden sich erinnern, denn die Wormser Redaktion hatte diesen Wettbewerb exklusiv mit Berichterstattungen auch aus dem Klassenzimmer und der Jurierung hautnahe begleitet.

 

„Ausgerechnet“ so bedauert Fiebig, machen uns in diesem Jahr die Corona-Auflagen einen Strich durch die Rechnung, ausgerechnet, denn es ist der 50. Wettbewerb, also ein ganz besonderes Ereignis; ein richtig schönes, großes Jubiläum. Bezeichnenderweise hieß der Jubiläumswettbewerb auch noch: „Glück ist…“! Dass dies unter den gegebenen Umständen schon fast ein Paradoxon ist, wollte die Projektleiterin so nicht akzeptieren, denn 1.310 Bilder, 390 Quizscheine, 13 Filme und ein gestaltetes Objekt wurden aus 25 Schulen eingereicht; und 155 Preisträger gab es. Die sollten freilich auch ihren verdienten Preis bekommen. So packte Jasmin Fiebig zusammen mit ihrer Kollegin Maren Janneck Urkunden und Preise in den Kofferraum, auf den Rücksitz und wo im Wagen Platz freigemacht werden konnte, ein. Alle 25 teilnehmenden Schulen im Geschäftsgebiet, also Worms über Alzey, Guntersblum, Kichheimbolanden, Nierstein und Mainz wurden zwei Tage lang angefahren, um u.a. auch die eingereichten Kunstwerke zurückzubringen. Und es gab für jede teilnehmende Schülerin und Schüler einen „Glück ist – Radiergummi“. „Der logistische Mehraufwand hat sich aber gelohnt,“ so befanden beide Damen, denn sie wurden immer mit offenen Armen empfangen, im Sekretariat, bei den Kunstlehrerinnen und Kunstlehrern und ab und an sogar vom Rektor oder der Rektorin. Das positive Feedback für diese Aktion nahmen die beiden Bankerinnen gerne mit an ihren Arbeitsplatz. Ihr Fazit: „Wir lassen uns von Corona nicht unterkriegen und hoffen, dass im nächsten Jahr wieder eine schöne Siegerehrung im Tiergarten stattfinden kann.“