Immer auf Augenhöhe und mit viel Bauchgefühl und Dankbarkeit

Armin Bork, Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms, geht in den Ruhestand

Knapp achtundvierzig Jahre, davon über einunddreißig im Vorstand, hat er seiner Bank die Treue gehalten, nun geht Armin Bork, Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms zum 30. Juni 2020 in den wohlverdienten Ruhestand. „Es waren fast alles gute Jahre“, resümiert Bork, „in denen die Bank gewachsen und von innen heraus stark geworden ist.“ Daran hat der passionierte Genossenschaftsbanker entscheidenden Anteil, und er kann auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken, innerhalb derer er immer konsequent für dieselbe Sache gearbeitet hat: das Wohl der Region und ihrer Menschen.

Begonnen hatte er seine berufliche Laufbahn am 1. August 1972 als Auszubildender bei der Volksbank Wonnegau Osthofen. Nach Ende der Ausbildung und berufsbegleitendem Studium zum Diplom-Bankbetriebswirt (ADG), wurde er 1985 zum Prokuristen ernannt und vier Jahre später mit einstimmigem Votum des Aufsichtsrates in den Vorstand berufen. Ab dieser Zeit war er maßgeblich am Wachstum seiner Bank beteiligt, die in 2000 mit der damaligen Wormser Volksbank von 1860 eG zur Volksbank Worms-Wonnegau eG fusionierte. Im Jahr 2012 tat man sich dann mit den Alzeyer Nachbarn zusammen und bildete die Volksbank Alzey-Worms eG, und in 2014 schloss sich die VR-Bank Mainz an. Viele verschiedene Ressorts hat Armin Bork während seiner Vorstandsjahre verantwortet, aber keines mit so viel Herzblut wie die Firmenkundenbetreuung und -beratung. In diesem Bereich hat er Außerordentliches geleistet und sich für seine Bank einen exzellenten Ruf erworben. Dabei waren es gar nicht nur die großen und erfolgreichen Unternehmen, denen er sich besonders annahm, sondern diejenigen, in denen er Potenzial sah. Hierfür hatte der Vertriebsspezialist stets ein untrügliches Gespür. „Ich habe mich oft auf mein Bauchgefühl verlassen“, erklärt Armin Bork, „und vor allem mit den Leuten geredet – auf Augenhöhe und ganz einfach von Mensch zu Mensch.“ So habe er manches Mal viel mehr erfahren können als nur durch bloßes Bilanz-Studium. Das habe sich immer ausgezahlt – für beide Seiten. Seine Bank hat er dadurch vertrieblich weit nach vorne gebracht und in Worms und Umgebung dürfte es viele Menschen geben, die ihm zu großem Dank verpflichtet sind. Armin Bork bleibt aber auch hier bescheiden: „Wenn das so ist, dann freut es mich. Es ging mir aber nie um Dankbarkeit unserer Kunden, sondern es ging mir – im Gegenteil – darum, meiner Bank und meiner Heimat etwas zurückzugeben von dem, was ich erfahren durfte. Eigentlich bin ich derjenige, der Danke sagen muss. Nichts ist selbstverständlich im Leben, dessen war und bin ich mir immer bewusst.“

Zuletzt war Armin Bork zuständig für die Volksbank Immobilien GmbH und die Bereiche Interne Revision, Unternehmenskommunikation und Digitalisierung/Innovation. Die Firmenkundenberatung hatte er im Jahr 2017 nach fast 20 Jahren im Zuge der Übernahme der Position des Vorstandssprechers abgegeben.

 

Armin Bork freut sich nun auf viele neue Herausforderungen, denn die Hände in den Schoß legen ist seine Sache nicht. Der aktive und sportliche 65-Jährige ist ambitionierter Golfer und will sein Handicap noch etwas verbessern. „In erster Linie möchte ich aber gerne mehr Zeit mit meiner Familie verbringen“, betont er, denn die sei – gerade in den letzten Jahren – oftmals zu kurz gekommen.

Seine Volksbank verlässt er sehr gut aufgestellt und bereit für die Zukunft – ein berufliches Vermächtnis, auf das er sehr stolz sein kann.