Heimat, aus der Perspektive von Kunst und Kultur, vor allem aber Menschen, die diesen „Begriff“ leben, verkörpern und ihn in ihrer Lebensform beschreiben, betrachtete die AZ-Volksbank-Serie in diesem Jahr. Einer von ihnen ist „der Schnatz vom Kroneplatz“, dem Armin Burkart (2.v.r.), dem früheren Redaktionsleiter der AZ, Leben einhaucht. Thomas Erth, der Leiter der Media-Beratung der VRM-Gruppe (links), war ebenfalls zur Ausstellung, die der stellvertretende Vorstandssprecher unserer Volksbank, Günter Brück (2. v.l.) und Bernd Rissel, Leiter der Unternehmenskommunikation, eröffneten, gekommen.

Heimat ist eine Werteinstanz

Allgemeine Zeitung und die Volksbank Alzey-Worms nahmen in ihrer diesjährigen gemeinsamen Serie heimatverbundene Menschen in den Fokus.

Nicht nur der rheinland-pfälzische Kultursommer hatte sich u.a. mit dem „Thema.“ „Heimat(en)“ befasst und ihn in diesem Jahr in den Mittelpunkt gerückt, auch die Serie der Allgemeinen Zeitung Alzey, die im 15. Jahr in Kooperation mit uns, der Volksbank Alzey-Worms läuft, griff diesen Begriff auf. Denn inzwischen wird wieder über Heimat gesprochen, geschrieben und gestritten. Die Artikel waren vom 21. April bis 29. September in den Samstagsausgaben der AZ zu lesen. Krönender Abschluss ist dann immer eine Ausstellung mit den sodann auf DIN A1 gesetzten Artikeln in der Kundenhalle unserer Geschäftsstelle in Alzey, die am Donnerstagabend vom stellvertretenden Vorstandssprecher unserer Volksbank, Günter Brück, eröffnet wurde.

„Viele Blickwinkel leuchteten die AZ-Schreiber Thomas Ehlke, Stefanie Widmann, Pascal Schmitt, Barbara Mümpfer und Jan Haugner in ihren Interviews aus. Und sie wurden immer wieder fündig was Freiheit und kreativer Raum im Heimatbegriff für die Menschen des Alzeyer Landes bedeutet. Ein ergiebiges Thema, da jeder aus eigener Anschauung und Erfahrung, und das mit großer Empathie und Herzblut, dazu beitrug,“ betonte Brück, der damit Lust aufs nochmalige Lesen machte.

Zum Erstaunen der vielen Gäste verwies Brück auf die Tatsache, dass es in keiner anderen Sprache, nur im deutschsprachigen Raum, ein Wort für Heimat gibt. Und Brück ging auch in der Geschichte zurück; „denn Heimat“ so das Vorstandsmitglied, „kam als feststehender Begriff im Mittelalter, im 13. Jahrhundert, auf. Aber gleichwohl haben natürlich alle Menschen das Gefühl der Zugehörigkeit. Heimat wird verbunden mit dem Ort der Geburt, wo man aufgewachsen ist, wo Familie und Freunde sind, aber auch eben der Ort wo man sich wohl und somit heimisch fühlt.“ So definierte der Banker seine Sichtweise.

„Heimat ist aber mehr,“ das betonte Brück nochmals ausdrücklich, „denn mit ihr und in ihr finden die frühesten Sozialisationserlebnisse statt. Sie prägen die Identität, den Charakter, die Mentalität, Einstellungen und Weltauffassungen.“

Bernd Rissel, Leiter der Abteilung Unternehmenskommunikation, ging auf die enge Verbundenheit der Volksbank zur Region und zu den Menschen ein. „Das ist der rote Faden, der sich durch alle Ausstellungsthemen zieht, dass wir Menschen porträtierten, die heimatverbunden sind, die rheinhessische Originale verkörpern, die Talente und Gaben hegen und pflegen, die sich schlicht mit unserer rheinhessischen Heimat identifizieren.“ Daher sei man auch gerne Kooperationspartner was die alljährliche Serie anbelange. Rissel gab einen kurzen Abriss über Serien-Themen, denn jedes Jahr, so der „UK-Leiter“ widmen sich die Artikel anderen Schwerpunkten, die da hießen „Wir sind die Zukunft,“ „Zu Gast beim Wein,“ „Frauen-Power,“ „Stille Helfer“ oder auch „Schaufenster Region.“

Musikalisch untermalt wurde die Ausstellungseröffnung, die noch bis zum 14.12. in der Kundenhalle (Hospitalstraße 15) während der Öffnungszeiten zu sehen sein wird, vom Saxophon-Ensemble „Blattgold“ der Musikschule des Landkreises Alzey-Worms.