Schön, modern, hell und barrierefrei – Einzonenkonzept verwirklicht

Ab in die Zukunft: Ihre Filiale in Eich präsentiert sich in neuem Look

Migges Glaser übergibt symbolisch den Schlüssel an Filialleiter Klaus Goldbach.

Architekt Migges Glaser, ein „alter Hase“ in Sachen Volksbank-Neu- und Umbau, gibt so einige Anekdoten zum Besten: von nicht wirklich „geraden Winkeln“ bis hin zu einer angebohrten Fußbodenheizung. „Es war eine wirkliche Herausforderung, aber: wir alle haben es gemeinsam geschafft, und wir blieben im Kosten- und Zeitrahmen.“ So bringt es der Architekt am Dienstagabend in der neu renovierten Geschäftsstelle der Volksbank Alzey-Worms in Eich auf den Punkt.

Er lobt dabei ganz explizit Andreas Merkelbach, den Abteilungsleiter des Verwaltungsmanagements unserer Bank, der sogar höchstpersönlich mit seinem Schweizer Messer Hand anlegte. Die vielen Gäste u.a. Maximilian Abstein, Bürgermeister der Verbandsgemeinde, die Ortsbürgermeister Klaus Willius (Eich) und Helmut Seibel (Hamm), freuen sich mit den anwesenden Handwerksbetrieben und Bankmitarbeitern, dass die Geschäftsstelle nach über dreimonatiger Umbauphase nun wieder den Kunden zur Verfügung steht. Und dies in ganz offenem, modernen Ambiente. „Das sogenannte Einzonenkonzept hebt die bisherige „klassische“ Trennung von Selbstbedienungs- und Schalterbereich auf,“ so erläutert Vorstandssprecher Armin Bork die zukunftsorientierte Bauweise, „die die Bank bei allen Um- und Neubauten schon seit Jahren verfolgt“ fügt Bork an. „Dabei“, und dass betont der Bankchef stark, wurden weitestgehend örtliche Handwerksbetriebe mit den Gewerkeausbauten beauftragt, bis auf wenige Spezialarbeiten die es nun mal in einem Bankgebäude gibt. Damit bleiben wir unserem Motto – aus der Region für die Region – treu.“

Künftig stehen ein Geldausgabeautomat, ein Ein- und Auszahlungsgerät, zwei Kontoservice-Terminals und vier Beratungszimmer zur Verfügung. Der barrierefreie Zugang vom Parkplatz ist künftig rund um die Uhr geöffnet, sodass ältere Menschen mit Rollatoren und Menschen mit Behinderung, aber natürlich auch Mütter mit Kinderwagen, leicht und problemlos ins Bankgebäude gelangen können.

Filialleiter Klaus Goldbach, dem man die Freude über „seine neue Filiale“ ansehen konnte, kann auch „neue“ Mitarbeiter begrüßen. Denn nach der Schließung der Filialen in Hamm und Gimbsheim verstärken die Kolleginnen und Kollegen das Kompetenzteam in Eich. Bork ging freilich auf diese „unpopulären Maßnahmen“ wie er sagte, ein. „Geschäftsstellen zu schließen fällt uns nicht leicht; im Gegenteil…, aber als wirtschaftlich denkende Bank müssen wir das, nämlich dann, wenn es unrentabel wird. Wir müssen unsere Kostenstrukturen im Blick und im Griff behalten.“ Insofern bedankte er sich bei den Bürgermeistern für ihr Verständnis und kooperative Mitarbeit. Auch bei Werner Krebs, dem Seniorenbeauftragten der Verbandsgemeinde, „mit dem es“, so Bork, „sehr fruchtbare Gespräche gab.“ Denn die Bank bietet Geldbring-Service und Beratungsgespräche beim Kunden an, so dass die Versorgung auch derjenigen, die keine Filiale mehr unmittelbar vor Ort haben, gut gelöst ist.