Den Tafeln helfen, damit sie helfen können.

Volksbank Alzey-Worms mit Niederlassung VR Bank Mainz spendet 20.000 Euro

Pressenotiz Montag, 12.12.2016

Die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) hat bei ihrer letzthin stattgefundenen Konferenz in Addis Abeba die Genossenschaftsidee in die „Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit“ aufgenommen.

Der zugrundeliegende Gedanke, der Hilfe zur Selbsthilfe, das Subsidiaritätsprinzip der Gründerväter des deutschen Genossenschaftswesens Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen, ist eine soziale Errungenschaft - und noch immer aktuell.

Genauso wie „die Tafeln“, sie sind eine der größten sozialen Bewegungen unserer Zeit. Derzeit gibt es mehr als 900 Tafeln in Deutschland, die bundesweit regelmäßig über 1,5 Millionen bedürftige Personen mit Lebensmitteln – knapp ein Drittel davon Kinder und Jugendliche – versorgen.

Fünf Tafelvertretungen – aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank Alzey-Worms mit ihrer Niederlassung, der VR-Bank Mainz - hatten sich am Montag in der Kundenhalle der Hauptstelle in Worms eingefunden. Denn seit 2014 bedenkt das regionale Kreditinstitut die Tafeln aus der Region – anstelle von Kundengeschenken – mit einer Spende; immerhin mit 20.000 Euro.

Unser scheidender Vorstandsvorsitzender, Bernd Hühn, und unsere sechs Vorstandsmitglieder begrüßten Diakon Stefan Brux von der Tafel Alzey, für die Wormser Tafel war der Geschäftsführer Jürgen Sehrt gekommen, für Kirchheimbolanden Petra Wagner und Renate Magsamen, aus Mainz waren Peter Schmitz und Adolf Reuter angereist, aus Oppenheim Mathias Mohr.

„Wenn der Vorstand heute komplett anwesend ist, erkennen Sie“, so Bernd Hühn, „dass wir dem Termin eine enorme Bedeutung beimessen. Wir fördern nicht nur Kultur und Sport, das Vereinswesen generell, sondern auch im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen wir auch soziale Projekte für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, die aus den unterschiedlichsten Gründen in Not geraten und auf Unterstützung angewiesen sind. Aber, wir wollen allerdings nicht nur die Spenden überreichen, sondern wir wollen Ihnen allen unsere Anerkennung für ihre ehrenamtliche Tätigkeit auszusprechen. Ihr persönliches Engagement verdient höchste Achtung und Dank,“ so Hühn.

Jürgen Sehrt freute sich über diese Aussagen, „denn in der Tat empfinden es auch meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als anerkennend und würdigend, wenn man ihr Engagement anerkennt.“

„60.000 Menschen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich und spenden ihre Freizeit und ihr Know-how als Helfer vor Ort, Fahrer, Berater oder Dienstleister für die Tafeln“, weiß Adolf Reuter. Aber er sagt auch, „dass die Tafel in Mainz, die er vertritt, rund 60.000 Euro pro Jahr für die Eigenverwaltung benötigt. Für das Anmieten von Ausgabestellen, Fahrzeugen, Reparaturen usw. Insofern bedankte er sich ausdrücklich bei der Volksbank Alzey-Worms, wovon seine Tafel aufgrund der Fusion durch die VR-Bank Mainz mit der Volksbank Alzey-Worms nun partizipiert.

Auch die Damen aus Kirchheimbolanden, wie auch die Vertreter aus Oppenheim und Alzey empfinden die Idee unserer Bank, die Tafeln, gerade zur Weihnachtszeit zu bedenken, als sehr schöne Geste und gaben der Hoffnung Ausdruck, dass sich da eine lang anhaltende Tradition entwickeln möge.