Theo Stauder, stellvertretender Vorstandsvorsitzender

Weitere Herausforderungen: Besonders Banken und Sparkassen befinden sich im Würgegriff der Regulierer (und des anhaltenden Niedrigzins-Niveaus an den Finanzmärkten). Hinzu kommen stetig steigende Kapitalanforderungen: Neue Eigenkapitalvorschriften nach Basel III sind Fundament für die künftige Wettbewerbsfähigkeit.

Eine Wettbewerbsverschärfung erfahren wir nicht zuletzt auch durch staatlich gestützte und ausländische Kreditinstitute sowie Direktbanken. Dies alles führt zu zurückgehenden Betriebsergebnissen im Bankensektor in den nächsten Jahren.

Darüber hinaus werden an die Qualifizierung der Mitarbeiter erhöhte Anforderungen gestellt.

Die Banken brauchen:

  • ausreichend Eigenkapital
  • funktionierendes Geschäftsmodell

Fusion der Volksbank Alzey-Worms und der VR-Bank Mainz:

Durch die übereinstimmende Geschäftspolitik, die gleichen Strategien und Philosophien war eine Verschmelzung unserer beiden Banken naheliegend. Sie ist in Rekordzeit über die Bühne gegangen.

Januar 2014: Beginn der Fusionsgespräche
11. März: Unterzeichnung des ersten Verschmelzungsvertragsentwurfes
07.-15. April: Informationsveranstaltungen der VR-Bank Mainz
07. Mai: Vertreterversammlung der VR-Bank Mainz mit Beschluss zur Fusion (99,12 %)
Juni: Notarielle Ratifizierung des Verschmelzungsvertrages
24. September: Eintragung der Verschmelzung in das Genossenschaftsregister

Damit ist die Zukunftsfähigkeit gesichert, die neue vereinigte Bank verfügt über eine sehr gute Eigenkapitalausstattung und Vermögenssituation.

 

Die Ziele der Fusion:

Bündelung der Kräfte: Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit, hin zu einer noch stärkeren Genossenschaftsbank;

Die vertrauten Kundenberater und Ansprechpartner stehen den Mitgliedern und Kunden weiterhin vor Ort zur Seite;

Erhaltung der Fach- und Entscheidungs-Kompetenz vor Ort;

Erhaltung der Arbeitsplätze: Wir sind und bleiben sicherer und attraktiver Arbeitgeber;

Die regionale Heimat Rheinhessen ist ein interessanter Markt mit den bedeutenden Wirtschaftsfaktoren Alzey, Mainz und Worms.

 

Inhalte des Verschmelzungsvertrages im Überblick:

Die Arbeitsverhältnisse aller Mitarbeiterinnen wurden unverändert und zu 100% weitergeführt;

Im Einvernehmen mit dem Betriebsrat wurde eine gemeinsame Betriebsvereinbarung zum Ausgleich sozialer Nachteile abgeschlossen;

Betriebsbedingte Kündigungen werden für 5 Jahre ausgeschlossen;

Wir sind „Top-Arbeitgeber“ (Auszeichnung des trendence-Instituts der Volks- und Raiffeisenbanken)  für 725 MitarbeiterInnen;

Ab 2015 wird im Geschäftsgebiet der VR-Bank Mainz einmal jährlich eine Marktbereichsversammlung/Mitgliederversammlung abgehalten;

Die Mitglieder der örtlichen Vereine, Schulen, Kirchen, karitativen Einrichtungen und gesellschaftlichen Institutionen erfahren im gesamten Geschäftsgebiet der vereinigten Bank auch nach der Verschmelzung ihre bisherige Beachtung und Bedeutung;

Zwischenzeitlich haben sich die neuen Strukturen in der gemeinsamen Bank gefestigt. Alle notwendigen Umzüge sind erfolgt, die Mitarbeiterteams haben sich gefunden und wachsen zusammen. Auch alle Führungskräfte haben sich sehr gut integriert. Die Arbeit in der fusionierten Bank ist von gegenseitigem Vertrauen auf Augenhöhe geprägt – die Menschen passen zueinander.

Mit großer Zufriedenheit können wir feststellen, dass die Fusion die richtige Entscheidung war.