v.l.: Bernd Hühn (Vorstandsvorsitzender), Theo Stauder (stellv. Vorstandsvorsitzender), Bernd Rissel (Bereichsleiter Unternehmenskommunikation), Monika Schlau (Unternehmenskommunikation)

Volksbank Alzey-Worms legt überzeugende Bilanz vor

Fusion mit VR-Bank Mainz prägt Geschäftsjahr 2014

„Gestalten statt gestaltet werden“ – treffender könnte das Motto der Volksbank Alzey Worms mit Niederlassung VR-Bank Mainz für das Geschäftsjahr 2014 kaum sein. Durch die Fusion wurden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt und die seit Jahren betriebene vor- und weitsichtige Geschäftspolitik machte sich wiederum in Form eines sehr guten Jahresergebnisses bezahlt.

Als „arbeitsreich, spannend und ereignisreich“ bezeichnete der Vorstandsvorsitzende Bernd Hühn das vergangene Jahr, das nicht zuletzt wegen des Zusammenschlusses viel Kraft und Energie gekostet  habe. Aber: „Der Schritt hat sich schon im ersten Jahr als richtig und sinnvoll bestätigt.“

So stieg die Bilanzsumme im letzten Jahr um 3,6 % auf 3,1 Mrd. €. Getragen wurde diese Entwicklung vor allem durch die rege Kreditnachfrage. Das Kreditvolumen einschließlich Avale erhöhte sich denn auch im letzten Jahr um 112 Mio. € bzw. 4,8 %. Zu berücksichtigen ist hierbei, dass Kundenforderungen von rd. 300 Mio. € ordnungsgemäß getilgt wurden und sich demnach die Neukreditvergabe (rd. 3000 Kredite)  auf rd. 400 Mio. € beläuft.

Auch mit der Entwicklung der Kundeneinlagen, die sich um 77 Mio. € bzw. 3,3 %  auf rd. 2,4 Mrd. € erhöhten, ist man bei der Volksbank zufrieden. Wie bereits in den Vorjahren erhöhten sich die täglich fälligen Einlagen und Tagesgelder, während sich längerfristige Anlagen durch Fälligkeiten weiter verringerten. „Viele unserer Kunden suchen vor dem Hintergrund der immer noch vorhandenen Euro-Unsicherheit und des anhaltenden Niedrigzinsniveaus nach Alternativen zur herkömmlichen Geldanlage“, erläuterte Bernd Hühn und nennt die Investition in Immobilien oder in Aktien, festverzinsliche Wertpapiere oder Fonds als Beispiele.

Der Zins- und Provisionsüberschuss erhöhte sich um 2,0 Mio. € bzw. 2,0 % auf 104,2 Mio. €. Hiervon entfallen 82,7 Mio. € (+ 1,3 Mio. € bzw. 1,6 %) auf den Zinsüberschuss und 21,5 Mio. € (+ 0,7 Mio. € bzw. 3,4 %) auf das Provisionsergebnis. Das insofern nach wie vor gute Zinsergebnis – Haupteinnahmequelle der Bank – profitierte sowohl vom erfreulichen Wachstum im Kreditgeschäft als auch vom anhaltend niedrigen Zinsniveau.

Im verbesserten Provisionsergebnis spiegeln sich auch die neuen Gebührenmodelle für  die Girokonten wider, die zum 1. Juli letzten Jahres eingeführt wurden. „Diese Maßnahme war uns sehr wichtig“, so Bernd Hühn“, denn wir haben transparente und faire Kontomodelle geschaffen,  bei denen der Umfang der  Zusammenarbeit in der Gebührengestaltung berücksichtigt wird.“

Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich um 1,5 Mio. € bzw. 2,5 % auf 62,9 Mio. €.  „Das hängt primär mit allgemeinen Kostensteigerungen, Fusionskosten, der Einführung unseres neuen Kontoführungsmodells  und auch mit  Investitionen im Zweigstellennetz zusammen“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende. Die Personalkosten blieben mit 41,6 Mio. € nahezu konstant.