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Meldungen von Ihrer Volksbank Alzey-Worms eG

Hier finden Sie unsere aktuellen Pressemitteilungen. Wir informieren die Presse regelmäßig über Aktivitäten und Neuigkeiten in eigener Sache. Über die Links gelangen Sie zur Vollversion der jeweiligen Pressemitteilung.

18.05.2022 - Cybercrime und Wirtschaftsspionage

 

Voller Erfolg: Veranstaltung für Unternehmerinnen und Unternehmer am 18. Mai „Cybercrime und Wirtschaftsspionage“ – der Rückblick

Nach zwei Jahren Pandemie starteten wir am 18. Mai mit einem hochaktuellen Thema in die Veranstaltungsreihe der Bank für Firmenkunden und konfrontierten sie hautnah mit Cyberangriffen und Wirtschaftsspionage.

Der IT-Sicherheitsexperte Erwin Markowksy, professioneller Hacker und Experte für die Risiken im Umgang mit dem Internet und mit Smartphones, präsentierte in unserem Auftrag welche Gefahren aktuell im Internet lauern.

Im gut gefüllten, coronagerecht bestuhlten Tagungssaal von juwi Wörrstadt verfolgten die Regionalparter dieser Plattform mittelstandsforum-rheinhessen.de und über 120 weitere Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region einen spannenden Live-Hacking-Vortrag.

Ob Passwort, Smartphone, WLAN oder E-Mail-Konto – nichts ist vor Hackern sicher. Oft reicht ein unbedachter Klick und schon ist es passiert: Schadsoftware, und damit ein Fremder, hat sich auf den Unternehmens- oder Privatcomputer eingeschlichen. Von diesem Augenblick an kann gründlich ausspioniert werden. Welche Gefahren im alltäglichen Leben drohen, konnten die Teilnehmenden eindrucksvoll und praxisnah erleben. Dass eine solche Attacke für Unternehmen äußerst unangenehm und oft geschäftsschädigend ist, versteht sich von selbst.

Vorstandsmitglied Tobias Schmitz betonte in der Begrüßung, wie wichtig und komplex dieses Thema durch die stetig voranschreitende Digitalisierung der letzten Jahre geworden sei. Er stellte auch die anwesenden Cyber-Spezialisten der R+V Versicherung als genossenschaftliche Partnerin der Bank vor und betonte, dass die R+V im Vergleich zu anderen Unternehmen der Versicherungsbranche noch mit einer eigenen Cyberpolice für Privat- und Geschäftskunden umfassenden Schadenersatz leistet bei Verlusten durch Internetgeschäfte und Vermögensschäden nach Identitätsmissbrauch, beispielsweise durch Pishing, Datenmissbrauch oder Cyber-Mobbing – während sich immer mehr Versicherer aus diesem Geschäftsfeld verabschiedet haben.

Schmitz erwähnte in seiner Rede die neuen Hackerkampagnen gegen deutsche Unternehmen vor dem Hintergrund des Ukrainekriegs, vor denen das Bundesamt für Verfassungsschutz die Vertreter der deutschen Wirtschaft zu besonderer Vorsicht aufrief.

Wie man sich vor solchen teilweise vollständig automatisierten Angriffen schützen kann, erläuterte Erwin Markowsky in seinem mit viel Technik und Visualisierung unterstützten Vortrag auf zwei Großleinwänden.

„Ein starkes Passwort besteht aus mindestens 14 Zeichen: Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen. Außerdem sollte man seine Kennwörter regelmäßig austauschen und niemals ein einziges Kennwort für alle Zugänge nutzen“, sagte der Experte. „Informationssicherheit betrifft mich nicht!“ – das sei der meistgenannte Satz im Zusammenhang mit Internetkriminalität. Dass dies schlichtweg falsch ist, zeigte der erfahrene Referent und Trainer eindrucksvoll mit praxisnahen Beispielen.

Immer wieder kommt es vor dass Hacker die Datenbanken von Unternehmen knacken und Zugangsdaten von Nutzern entwenden. Oft wissen User nicht, wie sie herausfinden können, ob auch Ihr Account vom Angriff betroffen ist, so Markowsky. Auf diese Frage weiß die kostenfreie Seite "Have I Been Pwned" die Antwort: Unter https://haveibeenpwned.com/ kann jeder Nutzer schnell herausfinden, ob ihre Zugangsdaten gestohlen wurden. Sie tippen dort E-Mail-Adresse oder Telefonnummer in die Suchzeile ein und finden in Sekundenschnelle heraus, ob ihr Account betroffen ist.

Während des Vortrages erlebten die Gäste live und hautnah, wie kriminelle Hacker vorgehen. Ob Notebook, Smartphone, Webcam oder Kennwort – Markowsky hackte live auf der Bühne die alltäglichen Internetbegleiter – auch die der Gäste vor Ort. Anschaulich zeigte er, wie einfach Passwörter innerhalb von Sekunden geknackt werden können und riet allen Anwesenden, ausschließlich komplexe Passwörter bestehend aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zu verwenden.

Der Schaden, der deutschen Unternehmen und privaten Internetnutzern jährlich durch Cyber-Kriminalität entsteht, geht mittlerweile in die mehrstellige Millionenhöhe. So belegen bei den größten Unternehmensrisiken die Gefahren aus dem Netz mittlerweile einen der vorderen Plätze. Und die Methoden der Täter sind vielfältig. Doch wer weiß, wo die Gefahren lauern, kann sich effektiv vor ihnen schützen.

„Viele Internet- und Handynutzer nehmen einfache Sicherheitstechniken wie die Verwendung von Firewalls und Virenschutz-Software, aber auch das Nutzen starker Passwörter, nicht ernst und bemerken diesen Fehler erst, wenn es zu spät ist“, antwortete Erwin Markowsky, befragt nach der Wirkung von Schutzprogrammen. Sein Credo: „Mit aktuellen Schutzprogrammen geben Sie Viren und Trojanern keine Chance.“

Neben allgemeinen Problemen und Lösungen bei Fragen von PC- und Handysicherheit wurden auch konkrete rechtliche Probleme thematisiert, die sich immer wieder bei der Internetnutzung ergeben. Dazu gehören vor allem die Themen Privatsphäre und Datenschutz.

Am Ende des realitätsnahen Vortrages stand für alle Gäste die Erkenntnis, sich nicht allein auf die Technik verlassen zu dürfen. Ob im privaten oder beruflichen Umfeld, es ist immer der Mensch die wichtigste Waffe im Kampf gegen die Cyber-Kriminalität. Schon durch das Bewusstsein für den richtigen Umgang mit den sensiblen Daten ist ein hohes Sicherheitsniveau gewährleistet.

Zusammenfassend halten die Firmenkundenbetreuer und Versicherungsexperten von Volksbank Alzey-Worms und R+V Versicherung die PDF „10 Gebote der Internetsicherheit“ bereit, außerdem Lösungen zur Absicherung von Attacken aus dem Internet.

Die Veranstaltung schloss Firmenbankdirektor Jürgen Eppelsheimer mit der Einladung der Gäste zu einem ausklingenden Gedankenaustausch bei rheinhessischen Weinen und Brezeln.

14.03.2022 - Sterne des Sports

Sterne und Geldpreise für Sportvereine

Volksbank Alzey-Worms, Mainzer Volksbank und Sportbund Rheinhessen suchen „Stern des Sports“ 2021 – Bewerbungsfrist hat begonnen und läuft bis 30. Juni

Die „Sterne des Sports“ sind Deutschlands wichtigster Wettbewerb für Vereine im Breitensport. Mit ihnen wird das gesellschaftliche Engagement gewürdigt, wenn Vereine sich über das reine Sportangebot hinaus auf sozialer Ebene betätigen. Auch in Zeiten der Corona-Pandemie haben viele Vereine Verantwortung übernommen und es durch Flexibilität und Kreativität geschafft, Menschen in Bewegung zu halten. Wer außergewöhnliche Ideen entwickelt und soziale Projekte auf die Beine gestellt hat, sollte sich damit bewerben.

Gemeinsam mit Sportbund Rheinhessen und MVB ruft die Volksbank Alzey-Worms mit ihrer Niederlassung VR-Bank Mainz alle Vereine aus den Sportkreisen Mainz, Mainz-Bingen, Alzey-Worms und Worms auf, am Wettbewerb teilzunehmen. Für die Volksbank Alzey-Worms zählt auch der Donnersbergkreis rund um die Städte Eisenberg, Rockenhausen und Kirchheimbolanden dazu. Hier wird ein eigenen Hauptpreis verliehen.

In den Geschäftsgebieten beider Banken wird insgesamt vier Mal der mit 2.000 Euro dotierte „Große Stern des Sports“ in Bronze vergeben. Auf den Plätzen zwei bis 20 werden weitere 19 Vereine mit Geldpreisen zwischen 1.500 und 250 Euro bedacht. Die vier Bronze-Sieger nehmen an ihrem jeweiligen Landeswettbewerb teil, in dem der mit 2.500 Euro dotierte „Große Stern des Sports“ in Silber vergeben wird.

Die Landessieger reisen nach Berlin zum Bundesfinale und haben dort die Chance auf den „Großen Stern des Sports“ in Gold, der mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbunden ist.

Die Größe des Vereins spielt bei der Preisvergabe keine Rolle. Entscheidend ist allein das Projekt und das damit verbundene soziale Engagement. „Das besondere Engagement, das wir bei den Vereinen sehen, verdient das Licht der Öffentlichkeit. Unsere ‚Sterne des Sports‘ sind mehr als nur ein Geldpreis. Sie sind Anerkennung und ein Dankeschön für alle, die sich für die Belange ihrer Mitmenschen einsetzen. Wir rücken die Vereine und ihre Projekte in das Licht der Öffentlichkeit“, betont der Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms, Günter Brück. Der Präsident des Sportbunds Rheinhessen, Klaus Kuhn, ergänzt: „Vieles, was so selbstverständlich über den sportlichen Bereich hinaus gemacht wird, ist es wert, ausgezeichnet zu werden. Nutzen Sie die Chance, bei den Sternen des Sports Ihr Engagement zu zeigen. Machen Sie Werbung für Ihren Verein, für Ihre Ideen.“

Die Sterne des Sports werden vom Deutschen Olympischen Sportbund gemeinsam mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken seit dem Jahr 2004 jährlich auf Regional-, Landes- und Bundesebene ausgeschrieben.

Die Bewerbung erfolgt ganz einfach auf digitalem Weg unter www.vb-alzey-worms.de/sterne-des-sports. Dort können die Teilnehmer ihre Projekte beschreiben und mit aussagekräftigen Fotos, Presseberichten oder Videos hochladen. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2022.

Die Preisvergabe:

1. Platz:
Erster Preisträger der Volksbank Alzey-Worms für die Bewerbungen, die aus ihrem eigenen, originären Geschäftsgebiet kommen:
Das ist Mainz und Rheinhessen

1. Platz:
Erster Preisträger der MVB für die Bewerbungen, die aus ihrem eigenen, originären Geschäftsgebiet kommen:
Das ist Mainz, Bingen/Ingelheim und Nieder-Olm

1. Platz
Erster Preisträger der Volksbank Alzey-Worms für die Bewerbungen aus dem Donnersbergkreis/Gebiet der Nordpfalz

1. Platz:
Erster Preisträger der MVB für die Bewerbungen aus ihrem hessischen Geschäftsgebiet

Februar 2022 - Verleihung des Elisabeth-Langgässer-Literaturpreises der Stadt Alzey

Im kleinen Rahmen – Die Verleihung des Elisabeth-Langgässer-Literaturpreises der Stadt Alzey an Daniel Kehlmann.


Der Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis der Stadt Alzey wird in diesem Jahr zum 12. Mal verliehen. Der deutsch-österreichische Schriftsteller Daniel Kehlmann erhält die Auszeichnung für sein Gesamtwerk.
Der Schriftsteller erhielt den Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis am Samstag, 26. Februar 2022. Dieses Mal – Corona bedingt – im kleinen Rahmen. Alle Grußworte und Reden werden in einer Festschrift veröffentlicht. Diese ist ca. 6 Wochen nach der Preisverleihung kostenlos bei der Stadtverwaltung erhältlich.
Die Wahl des 12. Elisabeth-Langgässer-Literaturpreisträgers fand bereits 2020 statt, sein Name wurde im November des gleichen Jahres bekanntgegeben. Ursprünglich war die Überreichung des Preises an Daniel Kehlmann bereits am 27. Februar 2021 vorgesehen. Dieser Termin sowie der Ersatztermin am 26. Juni 2021 mussten pandemiebedingt abgesagt werden.
Traditionell findet am Vorabend der Preisverleihung eine kostenlose öffentliche Lesung des Preisträgers statt. Diese wird – Corona bedingt - auf den kommenden Sommer verschoben.

Hintergrund-Informationen zum Preis: Der Stadtrat der Stadt Alzey hat in seiner Sitzung am 6. Oktober 1986 beschlossen, zum Gedenken an die in Alzey geborene Schriftstellerin Elisabeth Langgässer (1899–1950), einen Literaturpreis zu stiften. Sie gehörte zu den bedeutensten deutschen Schriftstellerinnen der Nachkriegszeit und erhielt 1951 posthum den Georg-Büchner-Preis.
Der Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis wird an deutschsprachige Autoren/Autorinnen verliehen, deren Werk sich durch den sprachlichen Ausdruck würdig in die Nachfolge zu Elisabeth Langgässer einreiht.
Der Preis ist mit 7.500,- Euro dotiert. Die Volksbank Alzey-Worms eG mit Niederlassung VR-Bank Mainz stiftet das Preisgeld.
Die Preisverleihung ist alle drei Jahre an dem Wochenende, das dem Geburtstag von Elisabeth Langgässer am nächsten liegt.

Elisabeth-Langgässer-Literaturpreises der Stadt Alzey an Daniel Kehlmann
Februar 2022 - Volksbank Alzey-Worms unterstützt Brauchtumspflege der regionalen Fastnachtsvereine
Spende an Fastnachtsvereine
Unser Bild zeigt den Volksbank-Vorstand von links nach rechts: Sabine Hermsdorf, Günter Brück (Vorstandssprecher), Tobias Schmitz und Franz-Josef Thümes bei der symbolischen Scheckübergabe an die Fastnachtsvereine

Als heimatverbundene Genossenschaftsbank unterstützt die Volksbank Alzey-Worms über 70 regionale Fastnachtsvereine durch Spenden in Höhe von insgesamt über 35.000 Euro. Mit dieser Geste will die Bank Anerkennung und Lob für das fastnachtliche Engagement der Vereine zum Ausdruck bringen. Als älteste Volksbank in Rheinhessen pflegt sie seit Jahrzehnten bewährte Traditionen. Und hierzu zählt  auch die Brauchtumspflege der Fastnacht. "Die Fastnachtsvereine bescheren uns  in der Regel eine bunte und fröhliche 5. Jahreszeit. Sie sorgen für Humor und Ablenkung der Menschen von ihren Alltagssorgen. Dadurch stellen sie für unsere Gesellschaft ein kulturelles hohes Gut dar. Wir wollen dadurch unsere Fastnachtsvereine für ihr Engagement und ihre Ausdauer belohnen und hoffen, dass es im kommenden Jahr wieder zu normalen ordentlichen Fastnachtssitzungen kommt", so Günter Brück, Vorstandssprecher der Volksbank.

Doch leider wurden auch wieder im Jahr 2022 die geplanten Fastnachtssitzungen wegen Corona abgesagt, was den Vereinen ihre fest einkalkulierten Einkommenserlöse nimmt. Diese werden u. a. durch den Verkauf von Eintrittskarten für die entsprechenden Sitzungen erzielt. Die Einnahmen sind aber natürlich wichtig, um das interne mit Kosten verbundene Vereinsleben auf Dauer aufrecht zu erhalten.

Mit einer großzügigen Finanzspritze Verluste zu mindern und diese finanzielle Lücke für die Vereine zu reduzieren ist daher das erklärte Ziel der Volksbank. "Wir wollen dadurch unsere Fastnachtsvereine für ihr Engagement und ihre Ausdauer belohnen und hoffen, dass es im kommenden Jahr wieder zu normalen ordentlichen Fastnachtssitzungen kommt", so Günter Brück. "Als regional tätige Volksbank sind wir schon immer eng mit den regionalen Vereinen verbunden. Wir sind für sie ein verlässlicher Partner und das wird sich auch in der Zukunft nicht ändern."

27.01.2022 - Wieder eine erfolgreiche Adventkalender-Aktion des Lions-Club Alzey im Jahr 2021

Reisegutschein-Hauptgewinn der Volksbank Alzey-Worms an Gewinnerin übergeben

Hauptgewinn Lionsadventskalender
Der Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms, Günter Brück, (2.vl.) überreicht den von der Bank alljährlich gestifteten Hauptpreis aus der Lions-Club-Adventskalender-Aktion, eine Reisegutschein im Wert von 1500 Euro an die Gewinner, Andrea und Harald Baulig aus Frankenthal. Mit dabei Lions-Mitglied Klaus Dexheimer (links) sowie der Club-Präsident, Bernd Kiefer, Mitte. Foto: Rudolf Uhrig | Volksbank Alzey-Worms

„We serve – wir dienen – karitativ, sozial und kulturell“, das haben sich die Lions-Mitglieder auf ihre Fahnen geschrieben. Auch die Alzeyer „Löwen“ beherzigen dieses Motto. Zahlreiche Geld-Sammelaktionen führt der Lions-Club Alzey alljährlich durch. Zu einer wahren Erfolgsstory, die nachhaltig die Kasse zum Klingen bringt, ist der 2014 aufgelegte Adventskalender. Das 2021- Motiv zeigt eines der beiden giebelseitig zum Platz stehenden Schmuckfach-werkhäuser aus dem 17. Jahrhundert im Abendlicht. Davor, fast silhouetten-haft der „Rossmarktbrunnen“, den der Neustädter Künstler Gernot Rumpf 1985 geschaffen hat, mit dem an der Brunnentränke stehenden, üppig proportionierten Ross des Spielmanns und Ritters Volker von Alzey, das die Alzeyer liebevoll „Max“ nennen. 

„Nach all den Jahren ist das Interesse an dem „Überraschungsei“ für Erwachsene ungebrochen, so sagt es Günter Brück etwas schmunzelnd, der nicht nur in seiner Eigenschaft als Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms nun den Hauptpreis, einen Reisegutschein im Wert von 1.500 Euro vergeben konnte, sondern auch als Lions-Mitglied.  Allerdings fügt er mit Dank, aber auch mit dem Brustton der Überzeugung hinzu, „dass es dazu gute Gewinnchancen, treue Sponsoren und aktive Mitlieder, die eben die wertvollen Preise in der Alzeyer Geschäftswelt alljährlich akquirieren, braucht.“

115 Sachpreise und Gutscheine mit einem Gesamtwert von rund 10.000 Euro verbargen sich hinter den 24 Adventskalendertürchen.

„Mein ganz besonderer Dank als Lions-Mitglied, aber auch als Vorstands-sprecher der Volksbank, die sich ganz und gar als Teil der Region versteht, gilt denjenigen die gerade in dieser schwierigen Zeit, dem Lions Club und seiner Adventskalender-Aktion die Treue gehalten haben. Dazu zähle ich die Käufer, so wie auch die Sponsoren, aber auch unseren für Activities zuständigen Mitglied, Dr. Heinzbert Hurtmanns, der fleißig und aktiv eben für die vielen Gewinne sorgte.“

„Mittlerweile hat sich die Auflage bei 5000 Exemplaren eingependelt. Und alle wurden seit dem Start beim pandemiebedingten abgespeckten Martinimarkt bis zum Beginn der Adventszeit für 5 Euro pro Kalender, verkauft. Das brachte dem Club 25.000 Euro ein. Abzüglich der Druckkosten kommt diesmal dieser Verkaufserlös den regionalen Kulturschaffenden mit 15.000 Euro zugute, aber auch den Flutopfern des Ahrtals reichen wir 5.000 weiter. Menschen bei denen Landes- respektive kommunale Hilfen bislang nicht, oder noch nicht, ankamen.  

„Liebe Frau Baulig, lieber Herr Baulig, ihr Kalender trug die Nummer 2786 und somit kommen Sie nun als die Gewinner des von uns gestifteten Hauptpreises, einem Reisegutschein im Wert von 1.500 Euro ins Spiel.

Sie sind hier, wir sind hier, und hier ist ihr Gewinn – herzlichen Glückwunsch dazu!

Aber leider muss ich den fast gleichen Satz, den ich vor einem Jahr an gleicher Stelle unserer damaligen Gewinnerin sagte, wiederholen: momentan müssen sie, liebe Frau Baulig, noch die Füße (etwas) stillhalten, Omikron wütet auf dem Erdball, mal mehr mal weniger intensiv, aber auf jeden Fall ist Corona noch unser täglicher Begleiter. Mehr als im letzten Jahr ist schon möglich, aber seien Sie vorsichtig wählen Sie Reiseziel und Reisezeitpunkt mit Bedacht.

„Da sind wir sehr klar,“ erwiderte Andrea Baulig, denn mein Mann und ich sind absolute Bretagne-Fans, sobald es gefahrloser möglich ist, wird das unser Reiseziel sein,“ meinte die Frankenthalerin, die bei einer Geburtstagsfeier in Alzey den Lions-Kalender von einem Gast geschenkt bekommen hatte. 

27.01.2022 - … und manchmal ist Weihnachten erst im Januar…!

Birgit Schumacher fährt nun einen komfortablen „Stromer“ dank der Gewinnsparlose ihrer Hausbank, der Volksbank Alzey-Worms.

Gewinnübergabe
Zum freudigen Ereignis, nämlich der Gewinnübergabe eines ID.3 Elektroautos beim Autohaus Creusen + Scherer in Alzey, das Birgit Schuhmacher aus Dorn-Dürkheim beim Gewinnsparen ihrer Hausbank, der Volksbank Alzey-Worms gewonnen hat, überreichten der Teilmarktleiter Michael Speier (2 von links) einen Blumenstrauß und Kundenberater Frank Westrich (rechts), den Autoschlüssel. Klaus Dexheimer, Geschäftsführer des Autohauses, steuerte tiefere Einblicke in die „Geheimnisse“ des E-Fahrzeuges bei . Foto: Rudolf Uhrig | Volksbank

„Wir sind gewinnen gewöhnt…“ scherzt Birgit Schuhmacher und meint damit aber immer nur mal 3 Euro aus den Gewinnsparlosen der Volksbank. „Aber doch immerhin“ fügt sie an. „Ansonsten leider Fehlanzeige.“ Bis auf wenige Tage nun nach Weihnachten, denn da konnte Frank Westrich, ihr Kundenberater bei der Volksbank-Geschäftsstelle in Guntersblum die kalten, grauen und kurzen Januar-Tage etwas „aufhellen“!. Er dürfte nämlich dem Ehepaar aus Dorn-Dürkheim verkünden, dass sie, eben gerade beim Gewinnsparen, ein nagelneues VW ID.3 Elektroauto im Wert von über 39.000 Euro gewonnen haben.

Wie die Kundinnen und Kunden des genossenschaftlichen Kreditinstitutes wissen, ist beim „System“ 10-Gewinnt-Los (50 Euro = 10 Lose mit den durchgehenden Endziffern 0 – 9) immer ein Gewinn drin, nämlich Monat für Monat mindestens 3 Euro.  Denn jener wird auf die letzte Ziffer der Losnummer gezogen. Und natürlich noch mehr: 500 Euro oder auch 5000 Euro; auch 1-mal 100.000 Euro, 8 VW ID.3 Elektroautos, 8-mal monatliches Extra-Geld von 250 Euro. Und bei der Zusatzziehung, die im Januar 2022 durchgeführt wird, sogar ein „Traumhaus“ Bausparvertrag über ein Guthaben von 250.000 Euro, 30 MINI Cooper SE-Elektroautos und 200 Elektrofahrräder.

Klaus Dexheimer, der Geschäftsführer des Autohaues Creusen + Scherer in Alzey freute sich aber ebenso mit der Gewinnerin, aufgrund der Tatsache, dass er mal wieder einen Autoschlüssel für ein gewonnenes Fahrzeug übergeben durfte. Und, dass es gar ein Elektroauto ist, darüber umso mehr. Die Technik des ID-3 im exklusiven Design mit einer alltagstauglichen Reichweite von bis zu 400 Kilometern, brachte er den neuen Besitzern bei der ersten Ausfahrt gerne näher.

17.01.2022 - Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen

Volksbank Alzey-Worms hilft und spendet 50.000 Euro

Überschwemmungen, eingestürzte Häuser und mehr als 160 Tote und Vermisste (das jüngste Todesopfer war vier Jahre alt). Die Unwetter im letzten Jahr haben in Deutschland große Zerstörung hinterlassen. Viele Menschen stehen nach der Hochwasserkatastrophe vor den Trümmern ihrer Existenz: vor dem Nichts! Die Nachrichten und Bilder, die uns aus den betroffenen Regionen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen erreichten, übersteigen unsere Vorstellungskraft. "Unser Mitgefühl gilt vor allem denjenigen, die Familienangehörige, Freunde oder Bekannte, verloren haben", so Günter Brück, Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms. Die Situation ist auch Wochen nach dem zerstörerischen Unwetter dramatisch.

Der komplette Schadensumfang kann nur schwer abgeschätzt werden; der Wiederaufbau lwird viele Jahre dauern. Und das bezieht sich nur auf das Materielle! Also: Soforthilfe ist mehr denn je gefragt. Ansporn für die Entscheidungsträger der Volksbank Alzey-Worms insgesamt 50.000 Euro an die Genossenschaftsstiftung zu spenden, die wiederum mit allen eingehenden Geldern bedürftige Personen und berechtigte öffentliche Institutionen unterstützt.

Mit den eingehenden Geldern werden entsprechend der Satzung der Genossenschaftsstiftung bedürftige Personen und berechtigte öffentliche Institutionen unterstützt.

Bei der Entscheidung über die Verteilung der Spendengelder werden Vertreterinnen und Vertreter von Genossenschaften aus den Flutgebieten einbezogen. Dadurch ist sichergestellt, dass die Mittel dort ankommen, wo die Not am größten ist.

Die Spendenaktion des Genossenschaftsverbandes für die Flutopfer ist Teil des umfangreichen Engagements der genossenschaftlichen Organisation in ganz Deutschland. Unter dem Motto „Genossenschaften helfen“ wurden verschiedene bundesweite, regionale und lokale Aktivitäten gestartet. Zum Beispiel  die Soforthilfe der Genossenschaftlichen FinanzGruppe unter Federführung von BVR (Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken)  und DZ BANK, mit der das Technische Hilfswerk (THW) unterstützt wurde.

Regionale Volksbanken und Raiffeisenbanken haben über die gemeinsame Crowdfunding-Plattform „Viele schaffen mehr“ verschiedene Initiativen gestartet.

Auch unter Federführung des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) und des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes (DGRV) wurde ein Spendenkonto bei der Raiffeisen-Stiftung eingerichtet. Getreu dem bewährten genossenschaftlichen Grundsatz: "Was einer alleine nicht vermag, das können viele. "

„Die ‚genossenschaftliche Familie‘ hat seit ihrer Gründung vor über 160 Jahren schon mehrere Stürme und Herausforderungen der jeweiligen Zeit überlebt und gemanagt. Aber sie steht immer in der Not fest zusammen. Dadurch wird Solidarität und Hilfsbereitschaft auf beeindruckende Weise gelebt“, so Günter Brück.

Foto: Volksbank Alzey-Worms | Rudolf Uhrig
(vlnr) Sabine Hermsdorf, Günter Brück (Vorstandsprecher), Tobias Schmitz und Franz Josef Thümes.