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Meldungen von Ihrer Volksbank Alzey-Worms eG

Hier finden Sie unsere aktuellen Pressemitteilungen. Wir informieren die Presse regelmäßig über Aktivitäten und Neuigkeiten in eigener Sache. Über die Links gelangen Sie zur Vollversion der jeweiligen Pressemitteilung.

23.01.2023 - Sterne des Spots - Preisverleihung in Berlin
SdS - Preisverleihung in Berlin

Starker 4. Platz für die „VIKINGS Muay Thai“ beim Bundesfinale „Sterne des Sports“ in Gold

Bemerkenswerter Erfolg für die „VIKINNGS Muay Thai“: Der Verein hat nach Auszeichnungen auf lokaler (Bronzener Stern des Sports) und regionaler Ebene (Silberner Stern des Sports) für sein besonderes gesellschaftliches Engagement nun auf Bundesebene den 4. Platz bei den „Sternen des Sports“ in Gold 2022 belegt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ehrte gemeinsam mit dem Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Thomas Weikert, und der Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Marija Kolak, am Montag im Rahmen der Preisverleihung in der DZ BANK in Berlin. Eingereicht wurde das Projekt über die Volksbank Alzey-Worms innerhalb des Sportbundes Rheinhessen.
 
„Gerade weil wir in Zeiten des Gegenwinds leben, ist diese Auszeichnung so wichtig: Sportvereine leisten eine ungeheure gesellschaftliche Integrationsarbeit. Deshalb finde ich es so toll, dass die ‚Sterne des Sports‘ eine Auszeichnung für die geleistete Arbeit jenseits des eigentlichen Vereinszwecks ist, die für unsere ganze Gesellschaft so unendlich wichtig ist“, sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Rahmen der Siegerehrung. Hier sitzen viele Menschen, die anpacken – vielen Dank!“
 
Die VIKINGS packen mit ihrer kostenneutralen Initiative mit Bewegungsvielfalt für alle an. Im Zeitraum vom 1. April bis einschließlich 17. Dezember wurden 15 Disziplinen aus verschiedenen Sportarten angeboten, die es zu bewältigen galt. Mithilfe des „Baum Guard Pass“ mit persönlicher Nummer wurden die bestandenen Prüfungen dokumentiert, denn bei 15 erfolgreich abgelegten Leistungen erhält jeder Teilnehmer*in eine Ehrenurkunde, bei mindestens 10 gibt es eine Siegerurkunde. Die Vielfalt der Angebote reicht von Tanzen, über Wandern bis hin zu Thaiboxen. Neben den sportlichen Erfahrungen wird dabei auch Wissen über Bäume, Wald, Bienen, gesunde Ernährung, historischen Bergbau sowie die Feuerwehr vermittelt.
 
„Es war eine tolle Leistung! Die VIKINGS Muay Thai haben sich mit ihrem Konzept bis hierher nach Berlin durchgesetzt. Die Anerkennung aus höchsten politischen Kreisen des Bundespräsidenten war für alle ein toller Moment und wir als Volksbanken Raiffeisenbanken insgesamt, aber auch die Volksbank Alzey-Worms, unterstützen diesen Wettbewerb sehr gerne auf regionaler Ebene bis hierher nach Berlin. Ganz herzlichen Glückwunsch an die VIKINGS!“, resümierte Bankvorstand Tobias Schmitz die Preisverleihungen auf Lokal-, Regional- und Bundesebene.
 
Neben der Wissensvermittlung zu ökologischen Themen unterstützt der Verein auch unmittelbar die Umwelt, weshalb das Highlight eine Baumpflanzaktion darstellt – die Anzahl der Teilnehmenden bestimmt die Anzahl der Bäume. Somit sind bereits jetzt über 400 Bäume im November des letzten Jahres gepflanzt worden. Durch eine Vielzahl an Kooperationspartner*innen im organisierten Sport, bei der Bank, in Kommunen sowie weiteren Vereinen, konnte eine starke Vernetzung erzielt und so über den Tellerrand hinausgeschaut werden. Damit verbunden wird auch der lokale Einzelhandel mithilfe von Gutscheinen gefördert. Die Übertragbarkeit des Projektes auf ganz Deutschland durch das niedrigschwellige Angebot hat Modellcharakter.
 
„Wir im Donnersbergkreis, in der Pfalz, in Rheinhessen, ja in ganz Rheinland-Pfalz, wir wollen als starkes Netzwerk zusammen arbeiten. Das ist Nachhaltigkeit. Und da bleiben wir alle dran, versprochen“, gibt Marc Wagner, stellvertretend für das ganze VIKINGS-Teams bereits einen Ausblick, dass weitere Projekte folgen werden.
Als Stützpunktverein für Integration ist die Einbindung von Geflüchteten aus der Ukraine für die „VIKINGS“ ebenfalls eine Selbstverständlichkeit. Sie stehen in engem Kontakt mit der Kreisverwaltung und den Gemeinden, um die Sportler*innen nicht nur mit Sportartikeln auszurüsten, sondern auch über den Sport hinaus gehende Hilfen anzubieten.
 
„Es ist absolut erstrebenswert hier sein zu wollen. Und deshalb auch der Aufruf an alle Vereine: Viele Projekte, die wir hier sehen, geschehen bereits in ganz vielen Vereinen in Rheinhessen, werden aber nicht bei den Sternen des Sports gemeldet, da es für selbstverständlich oder normalen Vereinsalltag empfunden wird. Doch das ist es nicht! Es hilft der Gesellschaft. Also bewerbt euch bitte, dass wir beim nächsten Mal einen neuen Anlauf mit zwei weiteren Vereinen nehmen können, um den Stern zu gewinnen“, so Thorsten Richter, Vorstand des Sportbundes Rheinhessen. Mit der Mainzer Volksbank war eine weitere Partnerbank des Sportbundes Rheinhessen gemeinsam mit dem Verein „Kim-Chi Wiesbaden“ vertreten. In Wiesbaden bewegte der Judo-Club Kim-Chi durch seine kreativen Online-Trainingsmethoden Jung und Alt. Ob judo-spezifische Fitnessübungen für Gruppen oder selbstgebastelte Judo-Puppen für Grundschüler, der Online-Auftritt von Kim-Chi litt nicht durch Corona.
 
Die Entscheidung über die Bundessieger wurde durch eine hochkarätige Jury getroffen. Sie vergab den „Großen Stern des Sports“ in Gold 2022 sowie einen Siegerscheck von 10.000 Euro an den FC Internationale Berlin für dessen Projekt „INTERACTION – für mehr Nachhaltigkeit im und durch Sport“. Hinter den siegreichen Berlinern wählte die Jury den SV Bad Bentheim, den TuS Gildehaus und die SG Bad Bentheim aus dem Regierungsbezirk Weser-Ems auf den zweiten Platz. Das Vereinsbündnis wurde für seine gemeinsame Initiative „Kräfte bündeln für Menschen in Not – Ehrenamt schafft viel“ mit einem Preisgeld von 7.500 Euro bedacht. Rang drei und 5.000 Euro gingen an den FSV Groß Kreutz aus Brandenburg, der sich mit dem Engagement „Sportverein im Wandel – vom kriselnden Einspartenverein zum Sportverein für die ganze Familie – starkes Mitgliederwachstum trotz Corona“ beworben hatte.
 
Bereits zum 19. Mal würdigen der DOSB gemeinsam mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken mit dem Wettbewerb „Sterne des Sports“ außergewöhnliche Aktivitäten oder Angebote von Sportvereinen und deren besonderes gesellschaftliches Engagement. Initiativen aus Bereichen wie Bildung, Qualifikation, Ehrenamtsförderung, Gesundheit, Prävention, Gleichstellung, Integration, Inklusion sowie Klima-, Natur- und Umweltschutz werden alljährlich ausgezeichnet.

26.12.22 - Wir gratulieren dem Kindergarten St. Bartholomäus

In der Adventszeit helfen uns viele Kindergärten beim weihnachtlichen Schmücken der Filialen der Volksbank Alzey-Worms. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen teilnehmenden Kindergärten bedanken. In Zusammenarbeit mit den Erzieher/innen fertigten die Kinder den Christbaumschmuck und dekorierten die Weihnachtsbäume in den Schalterhallen. Als Dankeschön haben wir unter den beteiligten Kindergärten eine Holzeisenbahn mit verschiedenen Bauteilen verlost. Wir gratulieren dem Gewinner der Verlosung, dem Kindergarten St. Bartholomäus aus Erbes-Büdesheim.

13.12.2022 - "Spenden statt Geschenke"

Erneute Volksbankaktion:
"Spenden statt Geschenke" - Volksbank spendet an vier Tierschutzvereine in der Region

Spendenübergabe Gnadenhof
Spendenübergabe durch Bernd Rissel, Volksbank Alzey-Worms, an den Gnadenhof "High Chaparral" in Worms.

Anstatt der üblichen Weihnachtsgeschenke für die Pensionäre spendete die Volksbank an vier Tierschutzvereine in der Region insgesamt 5.000 Euro. Die vier Spendenempfänger waren konkret der Tierschutzverein Worms Stadt und Land e.V., der Gnadenhof in Worms, die Tierhilfe Phönix e.V. in Armsheim und der Tierschutzverein Donnersberg e.V. in Kirchheimbolanden. Alle Vertreter*innen der Tierschutzvereine und Tierschutzorganisationen zeigten sich hoch erfreut, das in diesen rauen Zeiten ein unerwarteter und warmer Geldsegen seitens der Volksbank kam.

Spendenübergabe Tierheim Worms
Spendenübergabe Tierheim Worms

Denn, das Geld wird dringend benötigt und vorrangig zur Futterbeschaffung für die Tiere eingesetzt.  Auch dort werden die Futtereinkäufer*innen mit derzeit hohen Preissteigerungen konfrontiert. Diese seien dauerhaft nur schwer zu finanzieren. Sie bedankten sich emotional gerührt; teils auch mit feuchten Augen. In der Weihnachts-Botschaft wird „große Freude“ angekündigt. So wollte auch die Volksbank durch diese Spenden Freude verbreiten und einen Beitrag leisten, um die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Das tat die Volksbank übrigens auch bereits im letzten Jahr. Als Empfänger wurden die beiden Jugendmusikschulen in Alzey und Worms ausgewählt, deren Dankbarkeit ebenso groß ausfiel, wie die in dem Jahr bei den Tierschutzvereinen.

13.12.2022 - Spenden an Tafeln unserer Region

Verlässliche Partnerschaft: Volksbank Alzey-Worms spendet 40.000 Euro an Tafeln der Region

Viele Menschen haben es durch die gestiegenen Energie- und Lebenshaltungs-kosten momentan sehr schwer. Besonders diejenigen, denen es vorher immer noch gerade so gereicht hat, sehen sich plötzlich sehr großen Schwierigkeiten gegenüber, und die Beantwortung der Frage, wie man es mit dem vorhandenen Budget über den Monat schaffen soll, wird zur riesigen Herausforderung.

Schwer haben es allerdings auch diejenigen, die helfen wollen, denn sie kämpfen mit genau den gleichen Problemen. So zum Beispiel die Tafeln. Sie haben Autos zu betanken und Geschäftsräume zu beheizen. Die Lebensmittelspenden, die sie von den Supermärkten der Region erhalten, werden weniger, denn diese müssen ebenfalls genauer kalkulieren, und auch die Geldspenden gehen zurück, denn alle versuchen zu sparen. Zusätzliches Problem: Den Tafeln fehlen Helfer an allen Ecken und Enden - und das alles in einer Zeit, in der sie sich vor neuen Kunden kaum retten können.

Seit vielen Jahren ist es Tradition bei der Volksbank Alzey-Worms, den fünf Tafeln des Geschäftsgebietes in Worms, Alzey, Mainz, Kirchheimbolanden und Oppenheim, in der Weihnachtszeit eine umfangreiche Unterstützungsleistung zukommen zu lassen. In diesem Jahr ging man aufgrund der brisanten Situation deutlich über den sonstigen Betrag hinaus und verdoppelte die Spende auf insgesamt 40.000 Euro. Bei der Übergabe machte Vorstandssprecher Günter Brück deutlich, warum das den Volksbankern so wichtig ist: „Gerade in einer solchen Situation möchten wir unseren genossenschaftlichen Grundsätzen treu bleiben. Einer für Alle und Alle für Einen, lautet von je her unser Motto, und heute bekommen wir wieder eindrucksvoll vor Augen geführt, wie unglaublich viel Sinn dieses Motto macht.“ Bezüglich der Personalproblematik, so der Volksbank-Chef weiter, könne man zwar nicht helfen, jedoch appellierte er an die Bevölkerung, in die guten Vorsätze zum Jahresstart Institutionen wie die Tafeln einzubeziehen und eine aktive Mitarbeit zu erwägen. Dafür müsse man zwar mal seine Komfortzone verlassen, aber: „Wir dürfen tagtäglich darin leben, viele Menschen kennen ein solches Leben überhaupt nicht.“

Den fünf Tafeln wünschte er, dass sie ihre Arbeit im neuen Jahr wieder mit weniger Stolpersteinen fortführen können und versicherte: „Wir wissen, wie wichtig verlässliche Partner sind. Einen solchen Partner haben Sie in uns.“

 

 

09.11.2022 - „Großer Stern des Sports“ in Silber geht an VIKINGS Muay Thai
Ein Abend, der nur Gewinner hervorbrachte, wird von allen Siegern, Jurymitgliedern und Ehrengästen zelebriert.

Ein Wettkampf für alle: Volksbanken Raiffeisenbanken vergeben Preis für „BAUM-GUARD“ in Mainz

Mainz, 09.11.2022 – Der Verein „VIKINGS Muay Thai“ ist in diesem Jahr der Gewinner des „Großen Stern des Sports“ in Silber für Rheinland-Pfalz. Er wurde von den Volksbanken Raiffeisenbanken des Landes für sein Projekt „BAUM-GUARD“ ausgezeichnet. Eingereicht wurde das Projekt über die Volksbank Alzey-Worms. Tobias Schmitz, stellvertretender Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms, überreichte den „Großen Stern des Sports“ in Silber und die Siegerprämie von 2.500 Euro gemeinsam mit Michael Ebling, rheinland-pfälzischer Minister des Innern und für Sport, und Wolfgang Bärnwick, Präsident des Landessportbund Rheinland-Pfalz, an Marc Wagner, Ansprechpartner von „VIKINGS Muay Thai“.

Kostenneutrale Initiative mit Bewegungsvielfalt für alle – das ist der Leitspruch der „VIKINGS Muay Thai“. Im Zeitraum 1. April bis einschließlich 17. Dezember werden 15 Disziplinen aus verschiedenen Sportarten angeboten, die es zu bewältigen gilt. Mithilfe des „Baum Guard-Pass“ mit persönlicher Nummer werden die bestandenen Prüfungen dokumentiert, denn bei 15 erfolgreich abgelegten Leistungen erhält jeder Teilnehmer*in eine Ehrenurkunde, bei mindestens 10 gibt es eine Siegerurkunde. Die Vielfalt der Angebote reicht von Tanzen, über Wandern bis hin zu Thaiboxen. Neben den sportlichen Erfahrungen wird dabei auch Wissen über Bäume, Wald, Bienen, gesunde Ernährung, historischen Bergbau sowie die Feuerwehr vermittelt.

Neben der Wissensvermittlung zu ökologischen Themen, unterstützt der Verein auch unmittelbar die Umwelt, weshalb das Highlight eine Baumpflanzaktion darstellt – die Anzahl der Teilnehmenden bestimmt die Anzahl der Bäume. Somit sind bereits jetzt über 400 Bäume in Planung. Durch eine Vielzahl an Kooperationspartner*innen im organisierten Sport, in Kommunen sowie weiteren Vereinen, konnte eine starke Vernetzung erzielt und so über den Tellerrand hinausgeschaut werden. Damit verbunden wird auch der lokale Einzelhandel mithilfe von Gutscheinen gefördert. Die Übertragbarkeit des Projektes auf ganz Deutschland durch das niedrigschwellige Angebot hat Modellcharakter.

Als Stützpunktverein für Integration ist die Einbindung von Geflüchteten aus der Ukraine für die „VIKINGS“ ebenfalls eine Selbstverständlichkeit. Sie stehen in engem Kontakt mit der Kreisverwaltung und den Gemeinden, um die Sportler*innen nicht nur mit Sportartikeln auszurüsten, sondern auch über den Sport hinaus gehende Hilfen anzubieten.

„In einem Sportverein geht es um so viel mehr als nur um den gemeinsamen Spaß am Sport. Es geht auch um das Miteinander- und Voneinanderlernen, das Ausprobieren von Neuem und darum, sich für etwas zu engagieren und einzusetzen. Nicht nur die Initiative „BAUM-GUARD“ des VIKINGS MUAY THAI e. V., sondern alle heute ausgezeichneten Vereine verbinden diese Aspekte in eindrucksvoller Weise und leisten damit einen beachtlichen Beitrag zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Den VIKINGS wünsche ich für den Bundeswettbewerb alles Gute und viel Erfolg. Ich bin überzeugt, dass die VIKINGS das Land Rheinland-Pfalz und seine großartige Sportlandschaft hervorragend repräsentieren werden“, sagte Sportminister Michael Ebling im Rahmen der Ehrung.

Bankvorstand Tobias Schmitz erklärte für die Volksbanken Raiffeisenbanken in Rheinland-Pfalz: „Die Ehrenamtlichen und Vereinsverantwortlichen in den Sportvereinen entwickeln tolle Angebote für Groß und Klein – in sportlicher und gesellschaftlicher Hinsicht. Wir sehen seit jeher, wie eindrucksvoll sie ihre Leistungsfähigkeit und ihr Engagement unter Beweis stellen, zuletzt auch pandemiebedingt. Diese Kreativität macht Hoffnung für die Zukunft, Hoffnung, noch mehr Menschen in die Sportvereine zu bringen und viele Probleme und Krisen gemeinsam zu überwinden. Hier zeigen sich auch die Parallelen zum genossenschaftlichen Prinzip ‚Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele.‘“ Und weiter: „Sportvereine und ihre Mitglieder zeigen gerade in schwierigen Zeiten, was sie ausmacht: Der Sinn für das Gemeinwohl steht im Vordergrund. Was unsere Sportvereine abseits des Trainings- und Wettkampfbetriebes leisten, ist von großem Wert für die Gesellschaft. Mit den ‚Sternen des Sports‘ würdigen wir dieses Engagement in besonderem Maße.“

Thorsten Richter, Sportbund Rheinhessen-Geschäftsführer und Jurymitglied, ergänzt: „Die sehr gute Kooperation zwischen uns, der Volksbank Alzey-Worms und der Mainzer Volksbank mündet stets in einer Vielzahl an Bewerbungen. In dieser Vielzahl steckt aber auch Qualität. Dies hat das Sichten der Bewerbungsunterlagen deutlich gezeigt. Es freut uns deshalb umso mehr, dass sich bei der Qualitätsdichte die Bewerbung der VIKINGS durchgesetzt hat, welche über unseren regionalen Partner, die Volksbank Alzey-Worms, eingereicht wurde.“

Der 1. Platz ist mit 2.500 Euro Preisgeld dotiert. Begleitende Genossenschaftsbank ist die Volksbank Alzey-Worms. Bei der festlichen Preisverleihung in der Staatskanzlei in Mainz durften sich der zweitplatzierte Verein Sportverein Blau-Weiß Kaifenheim für seine Initiative „Kids mobil mit Spaß und Spiel – aktiv durch die Pandemie ist unser Ziel“, über einen „Kleinen Stern des Sports“ in Silber sowie über einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro freuen. Auf den dritten Platz kam der Inklusive Sport- und Kulturverein Mainz – „Die Erdmännchen“, mit dem Projekt „Eine Hütte macht den Weg frei!“. Für die Mainzer gab es ebenfalls einen „Kleinen Stern des Sports“ in Silber sowie ein Scheck in Höhe von 1.000 Euro. Mit je 500 Euro dotierte Förderpreise erhielten der Förderverein der SG Saartal, der Sportverein Grün-Weiß Müden 1971 und der TFC 1861 e. V. Ludwigshafen.

Die „Sterne des Sports“ sind eine Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes und der Volksbanken Raiffeisenbanken. Sie zeichnen Sportvereine und ihre vielen ehrenamtlichen Helfer für ihr gesellschaftliches Engagement aus. Mit ihren Angeboten fördern sie Kinder und Jugendliche, tragen zum Schutz der Gesundheit bei, unterstützen Familien und dienen einem besseren Miteinander. Es sind große Leistungen, die leider immer noch viel zu wenig öffentliche Anerkennung finden. Die „Sterne des Sports“ würdigen diese. Alle Nominierten für die „Sterne des Sports“ in Silber sind Preisträger des „Großen Stern des Sports“ in Bronze und haben sich somit über einen Sieg auf lokaler Ebene für den Wettbewerb auf Landesebene qualifiziert.

Für die VIKINKGS MUAY THAI findet der Wettbewerb nun auf Bundesebene seine Fortsetzung. Der Verein wird Rheinland-Pfalz bei der Verleihung der bundesweiten „Goldenen Sterne“ vertreten. Diese werden am 23. Januar 2023 in Berlin verliehen.

 

 

Die Preisträger:

 

1. Platz (2.500 Euro): VIKINKGS MUAY THAI e. V., ausgezeichnet für die Maßnahme „BAUM-GUARD“, eingereicht bei der Volksbank Alzey-Worms eG

2. Platz (1.500 Euro): Sportverein Blau-Weiß Kaifenheim e. V., ausgezeichnet für die Maßnahme „Kids mobil mit Spaß und Spiel – aktiv durch die Pandemie ist unser Ziel“, eingereicht bei den Volksbanken Raiffeisenbanken im Landkreis Cochem-Zell

3. Platz (1.000 Euro): Inklusiver Sport- und Kulturverein Mainz e. V. – „Die Erdmännchen“, ausgezeichnet für die Maßnahme „Eine Hütte macht den Weg frei!“, eingereicht der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG

 

Förderpreise und jeweils 500 Euro Preisgeld (alphab. Reihenfolge):

 

Förderverein der SG Saartal

ausgezeichnet für die Maßnahme „Integrationsprojekt „VIELFALT am Ball“, eingereicht bei der Volksbank Trier eG

Sportverein Grün-Weiß Müden 1971 e. V.

ausgezeichnet für die Maßnahme „Natursport: Bewegung draußen in der Natur“, eingereicht bei der Volksbank RheinAhrEifel eG

TFC 1861 e. V. Ludwigshafen

ausgezeichnet für die Maßnahme „Treffpunkt TFC – ein Verein für alle“, eingereicht bei der VR Bank Rhein-Neckar eG

 

Die Jurymitglieder:

 

·         Walter Benz, Sportbund Pfalz e. V.

·         Michael Desch, Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz

·         Walter Desch, Landessportbund Rheinland-Pfalz

·         Thorsten Richter, Sportbund Rheinhessen

·         Holger Kühner, SWR

·         Olaf Holzbach, RPR1

·         Martin Weinitschke, Sportbund Rheinland

·         Udo Drechsel, Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e. V. 

·         Thomas Welter, Raiffeisenbank Eifeltor eG

·         Lisa Ryzih, Stabhochspringerin

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.sterne-des-sports.de

17.10.2022 - 5.000 Euro für guten Zweck bei Golf-Cup erspielt

Benefiz-Golfturnier der Volksbank Alzey-Worms beschert Golfclub Rheinhessen Geldsegen

Quelle: Volksbank Alzey-Worms eG, Rudolf Uhrig
Clubpräsident Prof. Bernd-Dieter Wieth vom Golfclub Rheinhessen nimmt den Spendenscheck von Günter Brück, Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms, (links) und Vorstandsmitglied Tobias Schmitz (rechts) entgegen.

Knapp 70 Teilnehmer haben Anfang Oktober beim Benefiz-Golfturnier der Volksbank Alzey-Worms zu Gunsten des Golfclubs Rheinhessen in St. Johann einen Betrag von 5.000 Euro erspielt. Das Turnier wurde auf dem Hofgut Wissberg in St. Johann ausgetragen. Die Spenden aus dem Turnier kommen dem Wiederaufbau der Driving Range des Golfclubs zugute, die in der Nacht zum 10. Mai dieses Jahres durch einen verheerenden Brand vollständig zerstört wurde.

„Das ist wieder ein großartiges Ergebnis“, freute sich Günter Brück, Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms, über die stolze Spendensumme. Den Spendenscheck überreichte Brück mit Vorstandskollegen Tobias Schmitz bei der Siegerehrung am vergangenen Freitag an den Präsidenten des Golfclubs, Professor Bernd-Dieter Wieth. Brück betonte bei der Übergabe: „Für die Spendenbereitschaft unserer Teilnehmer sind wir sehr dankbar. Viele Spieler haben ihre Spende noch großzügig nach eigenem Ermessen aufgestockt.“

Brück erläuterte, dass das Turnier der Volksbank Alzey-Worms auf dem Wissberg in St. Johann seit jeher unter dem Motto „Golfen für den guten Zweck“ ausgetragen werde. Jetzt rückt dadurch der Wiederaufbau der zerstörten Gebäude in greifbare Nähe.

Höhepunkt des Turniers war neben der Überreichung des Spendenschecks die abendliche Siegerehrung in elegantem Ambiente durch Günter Brück, Tobias Schmitz und Bernd-Dieter Wieth. Sie dankten den Sportlern für die hohe Beteiligung, das faire, begeisternde Spiel und die großzügigen Einzelspenden.

15 Preise gab es zu gewinnen, darunter jeweils erste Brutto-Preise Damen und Herren sowie drei Netto-Preise in den Klassen A, B und C. Mit „Nearest to the Pin“ und „Longest Drive“ schrieb die Bank zwei begehrte Sonderpreise für Damen und Herren aus, denen es gelang, ihren ersten Schlag am nächsten zur Fahne zu platzieren oder den längsten Abschlag zu machen.

Gewinner dieses regionalen Golfevents ist neben den Spielern der Golfclub Rheinhessen, der sich über die Spende zum Wiederaufbau seiner Gebäude freut. „Das ist unglaublich viel Geld. Damit können wir sehr viel bewirken“, bedankte sich Clubpräsident Wieth ausdrücklich bei den Turnierteilnehmern.

Die Spende wurde von der Volksbank Alzey-Worms aufgerundet und ist ein Anschub für  die Sonderfinanzierung der notwendigen Investitionen. Brück warb darum, dass die treuen Spieler auch im kommenden Jahr wieder mit von der Partie sein werden. Denn für die Organisatoren steht außer Frage, dass das 15. Benefiz-Golfturnier der Bank wieder im Oktober 2023 stattfinden wird. Bei den Turnieren der Volksbank Alzey-Worms wurden in den letzten 14 Jahren gut 60.000 Euro ergolft, die sozialen Institutionen im Geschäftsgebiet der Bank zugute kamen.

 

30.08.2022 - Preisverleihung Sterne des Sports 2022

„Großer Stern des Sports“ in Bronze in Mainz verliehen

Gruppenfoto aller Sieger des Sterne des Sports 2022 mit Günter Brück (Vorstandssprecher), Tobias Schmitz (stv. Vorstandssprecher) und Klaus Kuhn. Bild: Rudolf Uhrig, Volksbank Alzey-Worms

Gesellschaftliches Engagement in Sportvereinen fördern und belohnen - das ist das Ziel der „Sterne des Sports“. Der Wettbewerb ist eine gemeinsame Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes mit den Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland.

Auf regionaler Ebene werden die Sterne des Sports in Bronze durch den Sportbund Rheinhessen zusammen mit der Mainzer Volksbank und der Volksbank Alzey-Worms ausgeschrieben.

Auch im Jahr 2022 haben sich wieder zahlreiche Vereine aus dem Geschäftsgebiet der beiden Banken beteiligt und damit gezeigt, dass sie über den Tellerrand des Wettkampfsports hinausschauen und sozial aktiv sind.

„Die Vereinsarbeit war in den letzten zweieinhalb Jahren besonders belastet durch die Herausforderungen der Corona-Pandemie. Der Sport stand zeitweise still. Dennoch arbeiteten zahlreiche Vereine unermüdlich daran, ihre Mitglieder in Bewegung zu halten. Neben Online-Trainingsangeboten wurde auf vielfältige Weise Hilfe angeboten, die weit über den Sport hinausging. Hier haben die Sportlerinnen und Sportler wieder einmal gezeigt, dass sie eine große Familie sind, die andere unterstützen. Es ist schön, dass solches Engagement durch die Sterne des Sports gewürdigt wird“, lobt der Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn, den seit 2004 zum 19. Mal in der Region ausgeschriebenen Wettbewerb. 

Wie im vergangenen Jahr wurden die Gewinner in zwei getrennten und bewusst kleinen gehaltenen Feierstunden ausgezeichnet. Den Anfang machte die Volksbank Alzey-Worms, die zwei eigene „Sterne des Sports“ in Bronze als Auszeichnung an die Siegervereine aus Rheinhessen und aus der Nordpfalz in ihrem Geschäftsgebiet verleiht. So ging der Stern des Sports in Bronze für die Nordpfalz an den Kampfsportverein Vikings Muay Thai aus Marnheim, der mit seinem Projekt „Baum-Guard“ erneut ein überzeugendes Konzept rund um den Erhalt der Natur vorlegte und die höchste Punktzahl unter allen Preisträgern erreichte.

Der zweite Stern in Bronze für Rheinhessen wurde der Turngemeinde Osthofen für ihr Projekt „Eine Streuobstwiese für Osthofen“ verliehen. Hier überzeugte vor allem das ehrenamtliche Engagement der 14-jährigen Nele Naumann, die sich nicht nur im Verein für die Vielfalt der Natur stark macht.

Unsere Sterne des Sports stehen für die Bereitschaft der Vereine, über den Sport hinaus gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Sie alle leisten mit Ihrer Arbeit einen unverzichtbaren Beitrag für das Zusammenleben in unserer Gemeinschaft und sind ein wichtiger Teil der sozialen Infrastruktur. Heute Abend verbeugen wir uns vor ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit und möchten ihre Arbeit in das Licht der Öffentlichkeit rücken“, lobte der Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms, Günter Brück, alle Vereine, die am Wettbewerb teilgenommen hatten.

Zwei Tage später folgte die die Prämierung der Mainzer Volksbank, bei der der Vorstandsvorsitzende Uwe Abel den Teilnehmern seinen Respekt zollte. „Sportvereine sind der Puls unserer Gesellschaft. Sie beleben unsere Region und engagieren sich Tag für Tag, auch weit über den Sport hinaus. Das ist großartig und unsere Sterne des Sports wollen dieses Engagement würdigen.“

Ein Stern des Sports in Bronze ging an den Inklusiven Sport- und Kulturverein Mainz „Die Erdmännchen“. Auch die Mainzer Volksbank vergibt einen zweiten Stern in Bronze an die hessischen Vereine ihres Geschäftsgebiets. Hier war wie im Vorjahr der Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden erfolgreich, der diesmal für das Projekt „Kim-Chi Wiesbaden bewegt Dich“ ausgezeichnet wurde.

Zu den Gratulanten gehört auch Sportbund-Rheinhessen-Geschäftsführer Thorsten Richter: „Die Sterne des Sports sind der wichtigste und erfolgreichste Vereinswettbewerb in Deutschland, dessen Sieger vom Bundespräsidenten ausgezeichnet werden. Durch ihre Bewerbung können Vereine Aufmerksamkeit und im Fall einer Prämierung auch finanzielle Unterstützung gewinnen. Die teilnehmenden Vereine zeigen Jahr für Jahr mit innovativen Ideen welch kreative Kraft in unseren Sportvereinen steckt.“

Während für alle Platzierten Preisgelder in der Höhe von 250 bis 1.500 Euro ausgeschüttet wurden, ist mit dem Hauptgewinn in Bronze eine Prämie von 2.000 Euro verbunden. Die mit einem Bronze-Stern ausgezeichneten Vereine konkurrieren nun auf Rheinland-Pfalz-Ebene um den Stern des Sports in Silber. Die Landessieger qualifizieren sich dann für die Endrunde um den Großen Stern des Sports in Gold, der einen Geldpreis von 10.000 Euro mit sich bringt. Die Preisverleihung in Gold findet Anfang 2023 mit einer feierlichen Gala in Berlin mit Bundeskanzler Olaf Scholz oder dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier statt.

04.08.2022 - Internationaler Jugendwettbewerb 2022

Volksbank Alzey-Worms eG gratuliert Schülerin aus Ingelheim zum Bundessieg beim 52. Jugendwettbewerb „Was ist schön?“

Auch in diesem Jahr verzeichnete die Volksbank Alzey-Worms eG eine rege Teilnahme beim Internationalen Jugendwettbewerb „jugend creativ“. Rund 1.100 Bilder wurden eingereicht, 6 Kurzfilme und 500 Quizlösungen. Bundesweit waren über 305.000 Beiträge eingegangen. „Was ist schön?“ lautete das Thema der 52. Wettbewerbsrunde, welches Kinder und Jugendliche dazu animierte, ihre Vorstellungen von Schönheit in Bildern und Kurzfilmen festzuhalten oder am Quiz teilzunehmen. Nach Jurierungen auf Orts- und Landesebene wählten Mitte Mai die Bundesjurys in Berlin die besten Bilder und Kurzfilme Deutschlands aus. Ricarda aus Ingelheim ist eine der Bundespreisträgerinnen. Die 18-Jährige überzeugte die Jury mit ihrem Bild und belegte in der Kategorie Bildgestaltung den 5. Platz in der Altersgruppe der 10. bis 13. Klassen.

Ricarda hatte ihren Wettbewerbsbeitrag bei der Volksbank Alzey-Worms eG eingereicht, die der Schülerin herzlich gratuliert: „Wir freuen uns sehr, dass sich Ricarda mit ihrem Bild gegen die große Konkurrenz durchsetzen konnte und ihr Talent bei der Bundespreisträgerakademie weiter gefördert wird“, so Jasmin Fiebig von der Volksbank Alzey-Worms eG, die den Jugendwettbewerb im Geschäftsgebiet der Bank verantwortlich betreut und Ricarda auch die Urkunde für den Bundessieg überreichte. „Wir möchten uns nicht nur bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bedanken, sondern auch bei den vielen engagierten Lehrkräften, die den Erfolg des Wettbewerbs erst möglich machen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Schulen in ihrem Bildungsauftrag zu unterstützen und zur Kreativitätsförderung junger Menschen beizutragen.“

Die Bundesjury zeigte sich vom Bild der Schülerin beeindruckt: „Wie muss ein schöner Körper aussehen? Gibt es dafür Normen und welche individuellen Formen sind tatsächlich Teil der Schönheit einer Gesellschaft? Diese Fragen stellen sich beim Blick auf die weiblichen Figuren dieser ausdrucksstarken Malerei. In einzelnen Parzellen sitzen unzählige Frauen mit entblößtem Oberkörper in einem schier unendlichen Raum. Die Nacktheit und die Unterschiede der Körper und Hautfarben bilden einerseits die Vielfalt der Menschen ab, hier irritiert aber die an ein Spiegelkabinett erinnernde Situation. Kann es sich noch um Individuen handeln oder sitzen hier Avatare? Ein starkes, existenzielles Zerrbild mit Blick auf die aktuelle Definition von Diversität“, so Bundesjuror Dr. Sebastian Baden, Kurator zeitgenössische Kunst/Skulptur/Neue Medien, Kunsthalle Mannheim, ab Juli 2022 Direktor der Kunsthalle Schirn in Frankfurt/Main und mehrfacher „jugend creativ“-Preisträger.

 

Talentförderung bei der Bundespreisträgerakademie

Alle Bundessiegerinnen und Bundessieger werden mit dem von den Volksbanken und Raiffeisenbanken ausgeschriebenen Hauptgewinn, der Teilnahme an dem exklusiven „jugend creativ“-Bundespreisträgerworkshop in der Akademie Westerham bei München, ausgezeichnet. Ende August erleben die jungen Talente eine abwechslungsreiche Woche, die ganz im Zeichen von Kunst und Kreativität steht und auch jede Menge Spaß, Freizeit und gemeinsame Aktivitäten bietet.

Am 4. Oktober 2022 startet der 53. Internationale Jugendwettbewerb zum Thema „WIR. Wie sieht Zusammenhalt aus?“ unter der Schirmherrschaft von Kultur-Staatsministerin Claudia Roth.

12.07.2022 - Top-Fördermittelbank 2021

Volksbank Alzey-Worms als Top-Fördermittelbank 2021 ausgezeichnet

DZ BANK überreicht Preis im Fördermittelgeschäft

Auszeichung Förderbank
Über die Auszeichnung „Top-Fördermittelbank 2021“ freuen sich die Bereichsleiter Firmenkunden Ralf Ludwig (rechts) und Steffen Boenigk (links), Detlef Schüler, DZ BANK, und Jürgen Eppelsheimer, Direktor Firmenkunden (zweiter von rechts)..

Die Volksbank Alzey-Worms mit Niederlassung VR-Bank Mainz erhielt Anfang Juli 2022 die in der Genossenschaftlichen Finanzgruppe besondere Auszeichnung „Top-Fördermittelbank“ durch die DZ BANK für das Geschäftsjahr 2021. Die Urkunde überreichte Detlef Schüler von der Investitionsförderung der DZ BANK an Jürgen Eppelsheimer, Direktor Firmenkunden, und die Bereichsleiter für das Firmenkundengeschäft, Steffen Boenigk und Ralf Ludwig.

Der jährlich verliehene Preis würdigt den starken Einsatz der Volksbank Alzey-Worms für öffentliche Finanzierungshilfen und staatliche Förderprogramme bei Finanzierungs- und Investitionsvorhaben von Privatkunden, Unternehmen und landwirtschaftlichen Betrieben. Die Auszeichnung ist Ausdruck der hohen Beratungsqualität und Kompetenz der Bankberaterinnen und -berater, die ihre Kunden auf die Möglichkeiten zinsgünstiger öffentlicher Kredite und Zuschüsse hinweisen und diese aktiv in die individuellen Finanzierungslösungen einbinden.

In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Förderprogrammen des Bundes und des Landes, die Privatpersonen, Unternehmer und Investoren bei ihren Vorhaben unterstützen sollen. Die Förderkredite müssen über eine Geschäftsbank beantragt werden.

Die Kreditnehmer profitieren dabei von zinsgünstigen Konditionen, Tilgungszuschüssen oder einer Haftungsübernahme.

Insgesamt über 59,9 Millionen Euro an neuen öffentlich geförderten Darlehen hat die Volksbank Alzey-Worms mit Niederlassung VR-Bank Mainz ihren Kunden im vergangenen Geschäftsjahr zur Verfügung gestellt. Zahlreiche Vorhaben des privaten Wohnungsbaus, Existenzgründungen sowie Investitionen von Unternehmen und landwirtschaftlichen Betrieben konnten dank passender Förderprogramme zinssubventioniert oder mit einem Zuschuss finanziert werden.

Sichtlich stolz nahmen Jürgen Eppelsheimer, Steffen Boenigk und Ralf Ludwig die Urkunde entgegen: „Die Auszeichnung ist für uns eine weitere Bestätigung und Ansporn für die Qualität unserer Beratung, die sich immer an den jeweiligen Kundenbedürfnissen orientiert“, kommentierte Eppelsheimer den Preis. Wenn es um die Vergabe von Fördermitteln gehe, werde sehr viel Fachwissen der Kundenberater benötigt und die Prozedur sei wesentlich aufwändiger, als bei einer Kreditvergabe ohne Förderprogramme. „Dieses Engagement entspricht genau unserem Förderauftrag, den Privat- und Firmenkunden in der Region ein starker und verlässlicher Partner zu sein.“

Sie sind auch an Fördermittelkrediten interessiert? Bei der Auswahl des richtigen Förderprogramms helfen die Firmenkundenspezialisten der Volksbank Alzey-Worms unter 06241 841-0.

01.07.2022 - Vertreterversammlung 2022
Vertreterversammlung 2022
Der scheidende stellv. Aufsichtsratsvorsitzende Harald Silz (3. von rechts) mit den Kollegen der Geschäftsführung (vl.n.r.: Franz-Josef Thümes, Sabine Hermsdorf, Michael Stache, Günter Brück, Tobias Schmitz) - Foto: Rudolf Uhrig

Ergebnis deutlich über den Erwartungen

Vertreterversammlung der Volksbank Alzey-Worms stimmt über erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 ab/ Fusion mit der Raiffeisenkasse Erbes-Büdesheim beschlossen

Michael Stache, Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Alzey-Worms, brachte in seiner Begrüßung auf den Punkt was viele dachten: „Ich empfinde große Freude über die Tatsache, dass wir unsere Vertreterversammlung hier im Wormser Mozartsaal wieder in Präsenz durchführen können.“ In den vergangenen beiden Jahren musste die wichtigste Veranstaltung der Volksbank pandemiebedingt nämlich durch ein schriftlich/digitales Umlaufverfahren ersetzt worden. „Es ist gut, dass wir diese Möglichkeiten haben“, so Stache weiter, „aber die persönliche Begegnung und der direkte Austausch sind durch nichts zu ersetzen.“ 

Genau dies war ihm auch wichtig in Sachen Weiterentwicklung und Digitalisierung in der Bank. Man gestalte die Geschäftsstellen zu sogenannten „Filialen der Zukunft“ um und biete umfangreiche Onlinebanking-Möglichkeiten, denn man möchte den unterschiedlichen Kundenwünschen gerecht werden. „Aber wir verlieren nicht den persönlichen Kontakt aus den Augen“, betonte der Aufsichtsratsvorsitzende. „Wir brauchen den direkten Kontakt, weil wir nur so unsere Kunden wirklich kennenlernen können.“ Und das sei es schließlich, was die Volksbank auszeichne. Man kenne sich und habe Vertrauen zueinander. 

Auch Vorstandssprecher Günter Brück war die Freude über das Wiedersehen mit den Vertretern anzusehen, der im ersten Teil des Vorstandsberichtes über das nicht einfache, aber dennoch sehr erfolgreiche Geschäftsjahr 2021 und die vielen herausfordernden Themen sprach, mit denen sich die Bank konfrontiert sah und auch weiterhin sieht. Hierbei spielen unter anderem Dauerbrenner wie die schon angesprochene fortschreitende Digitalisierung und die Regulatorik eine große Rolle. So führen neue Anforderungen der BaFin beispielsweise im Bereich Geldwäsche zu immenser zeitlicher Beanspruchung der Mitarbeiter und zu sehr hohen Kosten. Gravierender seien jedoch die neuen Eigenkapitalanforderungen, die ab Februar nächsten Jahres greifen. Um die Widerstandsfähigkeit des deutschen Bankensystems zu stärken, hat die BaFin zwei Maßnahmen beschlossen, durch die über 30 Mio. Euro Eigenkapital vorgehalten werden müssen. Dadurch werde der Bank 330 Mio. Euro potenzielles Investitionsvolumen genommen – sprich: Dieses Geld kann nicht als Kredite in die Region gegeben werden.

Negativzinsen und Verwahrentgelt waren ebenfalls für die Volksbank ein Thema im letzten Jahr, wenn man damit auch sehr restriktiv umging und lediglich mit einigen wenigen Privatanlegern und mit Firmenkunden ab einem Guthaben von 500.000 Euro entsprechende Vereinbarungen getroffen hat. Nur 2,5 % der gesamten Einlagen waren davon betroffen. „Wir hoffen“, so Brück, „dass das unsere Kunden nicht so schnell vergessen werden.“

Die Zinswende habe sich jedoch bereits im letzten Jahr angedeutet. Günter Brück verdeutlichte dies an der Entwicklung des 10-Jahres-SWAP-Satzes als Grundlage für die Zinskalkulation im Kreditgeschäft, der in der zweiten Jahreshälfte 2021 von -0,25 % auf +0,3 % gestiegen ist. Das Ergebnis der Bank wurde dadurch jedoch nur geringfügig beeinflusst.

Viele Kunden profitierten von einem äußerst guten Börsenjahr und investierten einen Teil ihres Vermögens in Wertpapiere. „Das ist aus unserer Sicht auch unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklung nach wie vor die richtige Strategie“, unterstrich Brück. „Eine langfristige Investition am Aktienmarkt bringt – das ist Fakt – die höchste Rendite.“

Aktuelle Themen wie der brutale Überfall Russlands auf die Ukraine, die damit verbundene Gas-Problematik und nachhaltige Auswirkungen auf die Wirtschaft sprach Brück ebenfalls an und war sicher: „Wir werden die Folgen noch lange spüren.“

Auch aus den Bankgremien hatte Günter Brück einiges zu berichten. So habe der Vorstand nach dem ruhestandsbedingten Ausscheiden von Arno Zimmermann Ende letzten Jahres die Zielgröße von vier Mitgliedern erreicht. Auch der Aufsichtsrat ist in den letzten Jahren auf die Zielgröße von 18 Mitgliedern abgeschmolzen – 12 davon sind von der Vertreterversammlung gewählt und 6 sind Mitarbeitervertreter. Außerdem wurde Anfang des Jahres vom Aufsichtsrat ein neuer und in Teilen verjüngter Beirat benannt. 

 

Mit einem Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, die natürlich die Entwicklung der Bank beeinflusste, leitete Günter Brück dann zu seinem Vorstandskollegen Tobias Schmitz über, der die zugehörigen Zahlen des Jahresabschlusses präsentierte Diese lagen deutlich über den Erwartungen der Geschäftsführung. Die Bilanzsumme hat sich zum Vorjahr um 7,9 % auf knapp 4,8 Mrd. Euro erhöht. Wachstumstreiber war vor allem das starke Kundenkreditgeschäft, welches um satte 9,3 % auf 3.476 Mio. Euro gestiegen ist. Zum Vergleich: durchschnittlich lag das Kreditwachstum der deutschen Genossenschaftsbanken bei 6,9 %. Das Wachstum vollzog sich neben den privaten Baufinanzierungen insbesondere im Firmenkundengeschäft. Hierbei betonte Schmitz auch, dass am Jahresende die Auswirkungen der Corona-Krise im Hinblick auf Ratenaussetzungen oder Zinsstundungen nur noch von untergeordneter Bedeutung waren. Für alle bekannten Risiken im Kundenkreditgeschäft sei ausreichend Vorsorge getroffen worden, außergewöhnliche Kreditrisiken aus der Pandemie hätten sich nicht ergeben.

Auch auf der Einlagenseite gab es ein kräftiges Wachstum von insgesamt 267 Mio. Euro oder 7,9 % (Vergleich Genossenschaftsbanken: 5,4 %). Der Zuwachs erfolgte wie seit vielen Jahren aufgrund der Niedrigzins-Problematik ausschließlich bei den kurzfristigen Einlagen und war zusätzlich geprägt durch geringere Konsumausgaben während der Corona-Pandemie und damit verbundener sehr hoher Sparquote.

Die Kundeneinlagen bei den Verbundpartnern, insbesondere bei Union Investment, erhöhten sich um deutliche 15,3 %, was zu einem Gesamtwachstum der Einlagen von 10,3 % führte. Für Tobias Schmitz eine „beeindruckende Entwicklung.“ Man sei als Wertpapierbank gefragter Partner für die Kunden, die Umsätze in diesem Bereich haben sich um 22 % erhöht, die Kundendepotanzahl gar um 76 %.

Auch das Team der Immobilien GmbH, Tochter der Bank, hat mit 105 vermittelten Objekten und 37,7 Mio. Euro Objektumsatz ein beeindruckendes Ergebnis hingelegt.

Sowohl Zins- als auch Provisionsüberschuss erhöhten sich deutlich – insgesamt um 9,5 %. Beim Zinsüberschuss schlägt die nachträgliche Dividendenzahlung der DZ BANK, die aufgrund des pandemiebedingten Dividendenverbotes im Jahr 2020 nichts ausschütten durfte, mit ca. 50 % zu Buche, das Provisionsergebnis profitierte vom guten Wertpapiergeschäft. 

Der Verwaltungsaufwand blieb trotz Investitionen in technische Ausstattung und Digitalisierung stabil. Das Betriebsergebnis lag mit 40,5 Mio. Euro um 30 % über dem des Jahres 2020 und über dem Wert vergleichbarer Banken. Das Eigenkapital konnte mit 23,6 Mio. Euro umfangreich gestärkt werden und mit 13,3 Mio. Euro Steueraufwand leistete man einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl. Aus dem Jahresüberschuss – das beschloss die Vertreterversammlung am selben Abend – konnten die Rücklagen mit 6,0 Mio. Euro dotiert werden.

„Wir haben erneut ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr hinter uns gebracht“, resümierte Tobias Schmitz am Ende seines Berichtes. „Sowohl die Kundeneinlagen als auch -forderungen lagen über unseren Erwartungen und das Betriebsergebnis war überdurchschnittlich. Wir haben keine stillen Lasten, sind eigenkapitalstark und weisen bestens geordnete Verhältnisse aus.“

Letztes bestätigt auch der Genossenschaftsverband in seinem Prüfungsbericht, welcher der Bank ein lupenreines Zeugnis ausstellt. Das zusammengefasste Prüfungsergebnis wurde durch den stellv. Aufsichtsratsvorsitzenden Harald Silz verlesen.

Die Dividendenhöhe wurde von der Versammlung mit 2 % plus 1 % Bonus aufgrund der guten geschäftlichen Entwicklung festgelegt.

In den Aufsichtsrat einstimmig wiedergewählt wurden Astrid Auer, Manfred Ludwig und Philipp Wittmann. Neu gewählt wurde – ebenfalls einstimmig – Stephan Cerny, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater aus Alzey. Diese Neuwahl erfolgte aufgrund des altersbedingten Ausscheidens des langjährigen Aufsichtsratsmitgliedes Harald Silz aus Mainz nach über 36 Jahren in diesem Gremium. Er begann seine Karriere zunächst bei der Volksbank in Finthen, und setzte diese dann durch Fusionen bei der VR-Bank Mainz und zum Schluss bei der Volksbank Alzey-Worms fort. Während dieser Zeit war er viele Jahre Vorsitzender oder – wie auch zuletzt – stellvertretender Vorsitzender. Bei der Verabschiedung am Ende der Veranstaltung erhielt er aus den Händen des Verbandsvertreters Arkadiusz Hinca die Ehrennadel in Gold. In den Abschiedsworten von Michael Stache und Günter Brück schwangen denn auch Wehmut und große Dankbarkeit mit. Sowohl fachlich wie auch menschlich – darin waren sich beide einig – werde Harald Silz nur schwer zu ersetzen sein. Er habe bei kaum einer Sitzung gefehlt und sei immer mit klugem Rat zur Stelle gewesen. Er selbst ließ danach seine lange Zeit im Aufsichtsrat humorig Revue passieren und betonte die gute und konstruktive Zusammenarbeit sowohl mit den ehemaligen als auch mit den aktuellen Aufsichtsrats- und Vorstandskollegen.

 

Großen Raum der diesjährigen Vertreterversammlung nahm am Ende auch die Abstimmung über die Verschmelzung der Bank mit der Raiffeisenkasse Erbes-Büdesheim ein. Vorstandssprecher Günter Brück hatte zuvor kurz Revue passieren lassen, wie es zu den Fusionsüberlegungen kam und wie die Gespräche hierzu verliefen. Die Raiffeisenkasse, so betonte er, sei eine gut geführte Bank mit solider Eigenkapitalausstattung. Jedoch könne eine solche Bank aufgrund der überbordenden Bürokratie und Regulatorik auf Dauer nicht überleben, daher seien die dortigen Kollegen auf den Vorstand der Bank zugekommen.

In Erbes-Büdesheim sei eine tragende Säule auch das wichtige Warengeschäft. Dieses werde nach dem Zusammenschluss – so ist es im Fusionsvertrag festgeschrieben – bis mindestens Ende 2029 weitergeführt, was neben der Weiterbeschäftigungsgarantie für die Mitarbeiter die wichtigste Forderung aus Erbes-Büdesheim war. Man habe sich schnell und einvernehmlich über alles geeinigt, berichtete Günter Brück.

Bedenken hatte es im Vorfeld dennoch von Seiten der Bauern- und Winzerverbände hinsichtlich des Fortbestandes des Warengeschäftes gegeben, jedoch hat die dortige Mitgliederversammlung letztlich mit 87 % zugestimmt.

Dieses Ergebnis wurde von der Wormser Vertreterversammlung – erwartungsgemäß – deutlich übertroffen, der Beschluss zur Verschmelzung erfolgte einstimmig.