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Meldungen von Ihrer Volksbank Alzey-Worms eG

Hier finden Sie unsere aktuellen Pressemitteilungen. Wir informieren die Presse regelmäßig über Aktivitäten und Neuigkeiten in eigener Sache. Über die Links gelangen Sie zur Vollversion der jeweiligen Pressemitteilung.

12.04.2021 - Sterne des Sports 2021

Volksbank Alzey-Worms, Mainzer Volksbank und Sportbund Rheinhessen suchen die „Sterne des Sports 2021“

Bewerbungsfrist hat begonnen und läuft bis 30. Juni

Die „Sterne des Sports“ sind Deutschlands wichtigster Wettbewerb für Vereine im Breitensport. Mit ihnen wird das gesellschaftliche Engagement gewürdigt, wenn Vereine sich über das reine Sportangebot hinaus auf sozialer Ebene betätigen. Auch in Zeiten der Corona-Pandemie haben viele Vereine Verantwortung übernommen und es durch Flexibilität und Kreativität geschafft, Menschen in Bewegung zu halten. Wer außergewöhnliche Ideen entwickelt und soziale Projekte auf die Beine gestellt hat, sollte sich damit bewerben.

Gemeinsam mit MVB und der Volksbank Alzey-Worms mit ihrer Niederlassung VR-Bank Mainz ruft der Sportbund Rheinhessen alle Vereine aus den Sportkreisen Mainz, Mainz-Bingen, Alzey-Worms und Worms auf, am Wettbewerb teilzunehmen. Für die MVB zählen auch die Gebiete Amöneburg, Kostheim, Kastel sowie Hochheim in Hessen dazu. In den Geschäftsgebieten der MVB und der Volksbank Alzey-Worms wird insgesamt vier Mal der mit 2.000 Euro dotierte „Große Stern des Sports“ in Bronze vergeben. Auf den Plätzen zwei bis 20 werden weitere 19 Vereine mit Geldpreisen zwischen 1.500 und 250 Euro bedacht. Die vier Bronze-Sieger nehmen an ihrem jeweiligen Landeswettbewerb teil, in dem der mit 2.500 Euro dotierte „Große Stern des Sports“ in Silber vergeben wird. Die Landessieger wiederum reisen nach Berlin zum Bundesfinale und haben dort die Chance auf den „Großen Stern des Sports“ in Gold, der mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbunden ist.

Die Größe des Vereins spielt bei der Preisvergabe keine Rolle. Entscheidend ist allein das Projekt und das damit verbundene soziale Engagement. „Ich möchte jeden Verein ermutigen, an dem Wettbewerb teilzunehmen und sich für einen Stern des Sports zu bewerben. Hier wird ehrenamtlicher Einsatz und die Vermittlung von Werten belohnt. Außerdem verschafft es den Teilnehmern Aufmerksamkeit, denn sie können ihre Projekte öffentlich präsentieren“, betont der Präsident des Sportbunds Rheinhessen, Klaus Kuhn. Dabei lohnt es sich, in Ruhe einen Blick auf die Arbeit des eigenen Vereins zu werfen. „Vieles, was so selbstverständlich über den sportlichen Bereich hinaus gemacht wird, ist es wert, ausgezeichnet zu werden. Nutzen Sie die Chance, bei den Sternen des Sports Ihr Engagement zu zeigen. Machen Sie Werbung für sich und Ihre Ideen“, lautet Kuhns Aufruf.

Die Sterne des Sports werden vom Deutschen Olympischen Sportbund gemeinsam mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken seit dem Jahr 2004 jährlich ausgeschrieben. Durch Prämierungen auf Regional-, Landes- und Bundesebene wurden in dieser Zeit mehr als sechs Millionen Euro an die ausgezeichneten Vereine ausgeschüttet. Die Bewerbung erfolgt ganz einfach auf digitalem Weg über die Webseite der jeweiligen Volksbank. Die Onlineformulare finden sich auf www.mvb.de/sterne-des-sports oder www.vb-alzey-worms.de/sterne-des-sports. Dort können die Teilnehmer ihre Projekte beschreiben und mit aussagekräftigen Fotos, Presseberichten oder Videos hochladen. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2021.

Die Preisvergabe:

1. Platz:
Erster Preisträger der Volksbank Alzey-Worms für die Bewerbungen, die aus ihrem eigenen, originären Geschäftsgebiet kommen:
Das ist Mainz und Rheinhessen - ohne die Nordpfalz

1. Platz:
Erster Preisträger der MVB für die Bewerbungen, die aus ihrem eigenen, originären Geschäftsgebiet kommen:
Das ist Mainz, Bingen/Ingelheim und Nieder-Olm

1. Platz
Erster Preisträger der Volksbank Alzey-Worms für die Bewerbungen aus dem Gebiet der Nordpfalz

1. Platz:
Erster Preisträger der MVB für die Bewerbungen aus ihrem hessischen Geschäftsgebiet

01.04.2021 - … und manchmal bringt der Osterhase auch E-Autos…!

Das Ehepaar Erika und Claus Klag aus Morschheim fährt nun einen komfortablen „Stromer“ dank der Gewinnsparlose ihrer Hausbank, der Volksbank Alzey-Worms.

Claus und Erika Klag gewinnen E-Auto.
Zum freudigen Ereignis, nämlich der Gewinnübergabe eines ID.3 Elektroautos beim Autohaus Nielsen in Kirchheimbolanden, dass das Ehepaar Claus und Erika Klag aus Morschheim beim Gewinnsparen ihrer Hausbank, der Volksbank Alzey-Worms gewonnen hat, überreichten der Leiter Privatkundenmarkt der Volksbank Kirchheimbolanden Hanno Waltgenbach (links) und Sven Nielsen (rechts) die „Geschenke:“ Blumen für die Dame, den Autoschlüssel für den Herrn. Foto: Rudolf Uhrig | Volksbank

„Wir sind gewinnen gewöhnt…“ scherzt Erika Klag und meint damit aber immer nur mal 3 Euro aus den Gewinnsparlosen der Volksbank. „Aber doch immerhin“ fügt sie an. „Ansonsten leider Fehlanzeige.“ Bis auf wenige Tage vor Ostern, denn da konnte Hanno Waltgenbach, Leiter Privatkundenmarkt der Volksbank-Geschäftsstelle Kirchheimbolanden schon mal ein bisschen „Osterhase“ spielen. Er dürfte nämlich dem älteren Ehepaar aus Morschheim verkünden, dass sie, eben gerade beim Gewinnsparen, ein nagelneues VW ID.3 Elektroauto im Wert von über 39.000 Euro gewonnen haben. Aber Erika Klag stellt das richtig: „… es waren die Lose von Claus, nicht meine, aber ich fahre selbstverständlich auch damit.“

Seit seiner Kindheit ist der heute 74-jährige Claus Klag Kunde der Volksbank in Kirchheimbolanden und untermauert damit genau einen der aktuellen Werbeslogans der Bank, der da lautet: „Wir sind dort zuhause, wo auch Sie zuhause sind. Verlassen Sie sich auf uns als Hausbank mit Beratung und Service vor Ort, wenn Sie möchten ein Leben lang.“

Wie die Kundinnen und Kunden des genossenschaftlichen Kreditinstitutes wissen, ist beim „System“ 10-Gewinnt-Los (50 Euro = 10 Lose mit den durchgehenden Endziffern 0 – 9) immer ein Gewinn drin, nämlich Monat für Monat mindestens 3 Euro.  Denn jener wird auf die letzte Ziffer der Losnummer gezogen. Und natürlich noch mehr: 500 Euro oder auch 5000 Euro; auch 1-mal 100.000 Euro, 8 VW ID.3 Elektroautos, 8-mal monatliches Extra-Geld von 250 Euro. Und bei der Zusatzziehung die im Januar 2022 durchgeführt wird, sogar ein „Traumhaus“ Bausparvertrag über ein Guthaben von 250.000 Euro, 30 MINI Cooper SE-Elektroautos und 200 Elektrofahrräder.

Sven Nielsen, der Geschäftsführer des Autohaues Nielsen in Kirchheimbolanden freute sich aber ebenso mit den Gewinnern, aufgrund der Tatsache, dass er mal wieder einen Autoschlüssel für ein gewonnenes Fahrzeug übergeben durfte. Und, dass es gar ein Elektroauto ist, darüber umso mehr. Die Technik des ID-3 im exklusiven Design mit einer alltagstauglichen Reichweite von bis zu 400 Kilometern, brachte er den neuen Besitzern bei der ersten Ausfahrt gerne näher.

18.03.2021 - Bilanzpressekonferenz

„Morgen kann kommen!“

Volksbank Alzey-Worms erzielt außergewöhnliches Kredit-wachstum / Corona-Krise belastet kaum/ Auf gutem Weg zur Omnikanalbank

Vorstand: Tobias Schmitz (l.), Günter Brück (r.)

Eigentlich standen die Herausforderungen für die Volksbank Alzey-Worms bereits zu Beginn des Jahres 2020 fest: Die „Dauerbrenner“ Niedrigzinsphase, Digitalisierung und überbordende, oft nicht nachvollziehbare Regulatorik lassen seit Jahren Zinsmargen schrumpfen, Erträge abschmelzen und Kosten steigen.

Und dann kam die Corona-Pandemie mit dem ersten Lockdown.  „Wir wurden als systemrelevant eingestuft“, berichtet Günter Brück, Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms bei der Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2020. „Und das haben wir sehr ernst genommen.“ So schloss man den Service in der Hälfte der Filialen für sechs Wochen und setzte früh diverse Präventiv-Maßnahmen um, z.B. Bereichstrennungen, Hygienekonzepte und Möglichkeiten für mobiles Arbeiten.

„Wir haben keine Kurzarbeit angemeldet“, so Günter Brück, „und damit ein deutliches Zeichen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesetzt.“ Bis heute herrscht wieder Normalbetrieb, keine Abteilung in der 652 Köpfe zählenden Bank musste auch nur vorübergehend geschlossen werden.

Die spürbarsten Auswirkungen der Corona-Krise waren laut Brück ein Digitalisierungsschub bei Kunden und innerhalb der Bank, die eingeschränkten Möglichkeiten des privaten Konsums (direkte Auswirkungen durch Erhöhung der Bezahlvorgänge mit Karte und im Internet, aber auch um 25 % geringerer Provisionsertrag aus Kartengeschäft und GAA-Zahlungen) und eine deutlich gestiegene Sparquote.

Trotz aller Herausforderungen – auch die Zinssituation hat sich anstelle des zunächst erwarteten leichten Anstiegs durch weiteres Absinken verschärft – zeigte sich Brück mit der Geschäftsentwicklung sehr zufrieden. Ein wiederum kräftiges Wachstum sowohl bei den Kundenkrediten als auch bei den Kundeneinlagen, erhöhte die Bilanzsumme im Jahr 2020 um ca. 449 Mio. Euro bzw. 12,15 % auf 4.422 Mio. Euro. Damit wuchs die Bank verglichen mit dem Vorjahr (6,1 % oder 227 Mio. Euro) fast um das Doppelte.

Um sehr gute 7,5 % legten die Buchkredite zu, wie Vorstandsmitglied Tobias Schmitz danach ausführte. „Das übertraf unsere Erwartungen wiederum deutlich.“ „Geplant waren 5 %.“ Das Gesamtvolumen lag zum Jahresultimo bei 3.289,9 Mio. Euro. Sowohl im Privatkunden- (+ 143 Mio. Euro bzw. 13,7 %) als auch im Firmenkundengeschäft (+ 105 Mio. Euro) konnten eine außergewöhnlich hohe Wachstumsrate erzielt werden.

Besonders erfreulich hierbei war wiederum die Entwicklung im Bereich der privaten Baufinanzierung. Bereits in 2018 war man mit der Implementierung der Online-Plattform „Genopace“ erfolgreich ins Vermittler- und Plattformgeschäft eingestiegen und dieser Geschäftszweig hat auch in 2020 weiter zugelegt.

Die Bank verfolgt jedoch generell die Strategie, Kreditgeschäft soweit möglich in die eigenen Bücher zu nehmen.

Im Hinblick auf die Corona-Krise konnte Tobias Schmitz verkünden, dass das Ziel der Volksbank, alle vertretbaren Kreditwünsche zu erfüllen, auch in diesem Jahr eingehalten wurde und die Kundeninteressen im Mittelpunkt standen. In intensiven Gesprächen, speziellen Beratungsabenden für Firmenkunden und durch sehr gute Zusammenarbeit mit den Steuerberatern stand man den zum größten Teil langjährigen und vertrauten Kunden helfend zur Seite. Es gab kaum Kreditausfälle, Ratenaussetzungen sind bereits wieder deutlich zurückgekommen (von zunächst 1.449 Konten in der Spitze ging es zum Jahresende zurück auf 255). Mit 201 abgerufenen Förderkrediten mit einem Volumen von knapp 21 Mio. Euro blieb auch dies sehr überschaubar.

Die Kundeneinlagen verzeichnen mit +7,4 % oder 233,2 Mio. Euro ebenfalls ein deutliches Wachstum. Der Zuwachs erfolgte wie schon in den Vorjahren ausschließlich im kurzfristigen Bereich, für den keine Zinsen gezahlt werden. „Vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Corona-Krise gehen wir auch in Zukunft nicht davon aus, dass sich das Zinsniveau ändert“, so Tobias Schmitz.

Auch beim Vermittlungsgeschäft war man mit einem Zuwachs von 97,4 Mio. Euro oder 6,4 % sehr erfolgreich. In der Phase März bis Juni ergaben sich sehr gute Möglichkeiten am Aktienmarkt, wovon die Kunden auch Gebrauch machten und deutlich mehr Depots eröffneten als in den Vorjahren. Die Umsätze im Wertpapiergeschäft nahmen um 43 % zu, besonders der Anteil der Investitionen in den Aktiendirektbestand überraschte. „Es bestätigt uns, dass wir immer mehr als „Wertpapierbank“ wahrgenommen und geschätzt werden.“

Vor dem Hintergrund des negativ „zementierten“ Zinsniveaus und hoher Zuflüsse an Bankeinlagen erhebt die Bank zukünftig bei Neukunden ein Verwahrentgelt von

- 0,5 %. Für Privatkunden gilt dabei die Grenze von 100.000,00 Euro und bei Firmenkunden 250.000,00 Euro, denn man möchte, so Schmitz, nicht nur „Kapitalsammelstelle“ sein.

Mit 149 vermittelten Objekten, einem Umsatz von 2,2 Mio. Euro und einem Objektumsatz von 45,7 Mio. legte das Team der Volksbank-Immobilien GmbH um Geschäftsführer Sascha Bentz nach 2019 im zweiten Jahr in Folge das beste Geschäftsjahr seit Bestehen hin.

Das Zinsergebnis ist, wie Günter Brück danach berichtete, in 2020 um 5 Mio. Euro oder 6,6 % gesunken. Die fehlende Dividende durch das Corona-bedingte Dividendenverbot macht hierbei knapp die Hälfte aus. Das Provisionsergebnis ist hingegen um 1,2 Mio. Euro oder 5,6 % gestiegen. Grund dafür waren Erträge aus dem Hausbankmodell sowie aus der verstärkten Nachfrage nach Wertpapieren, Vorsorge- und Versicherungsprodukten.

 

Das Betriebsergebnis vor Bewertung beträgt 31,1 Mio. Euro und liegt damit 4,4 Mio. Euro oder 12,4 % unter dem Vorjahr. Es ergeben sich keine Belastungen aus dem Bewertungsergebnis, somit ist auch keine höhere Risikovorsorge notwendig.

Das Ergebnis vor Steuern ist mit 31,5 Mio. Euro um 9,5 Mio. Euro oder 23,2 % deutlich zurückgegangen. Aus dem Gewinn wird die Bank ihr Eigenkapital mit knapp 20. Mio. Euro stärken können.

Besonderes gab es im Jahr 2020 auch aus organisatorischer Sicht zu berichten, denn aufgrund der Corona-Restriktionen konnte die Vertreterversammlung nicht in Präsenzform stattfinden. Man machte von der extra für diesen Fall neu geschaffenen Möglichkeit des schriftlichen Beschlussverfahrens Gebrauch. „Wenn wir es auch alle sehr bedauerten, dass die Versammlung nicht stattfinden konnte“, resümierte Günter Brück, „so hatte die Sache doch ein Gutes: Wir hatten mit über 75 % eine ausgesprochen hohe Beteiligung.“

Weiteres Highlight: Die Einweihung der neu gebauten Geschäftsstelle in Worms-Pfeddersheim. „Wir haben hier unseren Prototypen für die Filiale der Zukunft“, so Brück sichtbar stolz, „die als Meilenstein in Sachen Omnikanalbank praktisch allen Kundenbedürfnissen in Beratungsdingen entspricht.“  Im Mittelpunkt steht dabei mit „VR-SiSy“ die erste Video-Serviceberatung der Region, durch die die Kunden in verlängerten Geschäftszeiten durch persönlichen Kontakt mit Servicemitarbeiterinnen ihre Geschäfte erledigen können. „Das werden wir in nächster Zeit ausweiten“, kündigte Günter Brück an, in Nierstein, Osthofen und Wörrstadt werde es bald weitere „VR-SiSy“- Kabinen geben.

Mit dem Neubau in Pfeddersheim und der damit erfolgten Zusammenlegung mit der Geschäftsstelle in Monsheim ist laut Günter Brück das in 2017 auf die Schiene gesetzte Filialkonzept nun abgeschlossen, weitere Filialschließungen stehen vorerst nicht an.

Zusammenfassung und Ausblick:

  • Überdurchschnittliches Wachstum sowohl bei Krediten als auch bei Einlagen
  • Jahresergebnis präsentiert sich besser als im Verlauf des Jahres erwartet
  • Keine nennenswerten Kreditausfälle eingetreten
  • Niedrigzinsumfeld wird Zinsüberschuss weiterhin belasten
  • Angepasstes Geschäftsmodell lässt auch zukünftig auskömmliche Jahresergebnisse erwarten
Zahlen und Fakten
Bilanzsumme 4.422 Mio. € (+ 12,15 %)
Bilanzielle Kundenforderungen 3.289,9 Mio. € (+ 7,5 %)
Bilanzwirksame Kundeneinlagen 3.366 Mio. € (+ 7,3 %)
Zins- und Provisionsüberschuss 93,1 Mio. € (./. 3,9 %)
Personalaufwand 38,9 Mio. € (+ 1,2 %)
Andere Verwaltungsaufwendungen 18,5 Mio. € (./. 0,6 %)
Betriebsergebnis vor Bewertung 31,1 Mio. € (./. 12,4 %)
Bilanzgewinn 5,7 Mio. € (./. 17,5 %)
Dividende 2 % + 2 % (für 2019 und 2020)
Anzahl Mitglieder 69.430 (Vorjahr: 70.233)
Anzahl Mitarbeiter
davon Auszubildende
davon Teilzeitbeschäftigte
652 (Vorjahr 663)
39 (37)
223 (220)
Anzahl Geschäftsstellen
(davon SB-Stellen)
48  (52)
24  (24)
19.01.2021 - Lions Club Adventkalender-Aktion Alzey

Lions Club Adventkalender-Aktion fand trotz Pandemie viele Freunde. Auch die Sponsoren blieben an Bord.

Volksbank Alzey-Worms stiftet wieder den Hauptgewinn!

Lions Club Adventskalender Alzey
Günter Brück, Vorstandssprecher (links), sowie der Präsident des Lions Club Alzey, Prof. Dr. Ulrich Zechner, (rechts) übergeben an die glückliche Gewinnerin, Heike Görmiller aus Alzey, (Mitte), den ersten Preis aus der Adventskalender-Aktion 2020. Einen Reisegutschein im Wert von 1.250 Euro.

„Kurt Tucholsky sagte: ‚Die größte Sehenswürdigkeit, die es zu sehen gibt, ist die Welt – schau sie dir an.‘ Und getreu diesem Zitat loben wir beim ersten Preis, den wir seit Beginn der Adventkalender-Aktion des Lions Club Alzey sponsern, einen Reisegutschein im Wert von 1.250 Euro aus“. Den wir im Übrigen immer beim City Reisebüro Sandler, aus Bornheim, erwerben. So begrüßte Günter Brück, der Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms, die glückliche Gewinnerin, Heike Görmiller aus Alzey, ebenso den amtierenden Club-Präsidenten Prof. Dr. Ulrich Zechner.  „Zugegeben“, so Brück, „momentan müssen sie, liebe Frau Görmiller, noch die Füße stillhalten, wie wir alle. Aber ich bin positiv gestimmt und guten Mutes, dass das Reisen, vielleicht sogar schon im Sommer – zumindest bedingt – möglich sein wird. Aber so viele, gerade in dieser schwierigen Zeit, haben dem Lions Club und seiner Adventskalender-Aktion die Treue gehalten, so wie auch die Sponsoren. Als Mitglied des Lions Club Alzey habe ich das von unserem für Activities zuständigen Mitglied, Dr. Heinzbert Hurtmanns, vernommen. Er war regelrecht gerührt, dass fast alle uneingeschränkt an Bord geblieben sind. Nahezu 100 Sachpreise und Gutscheine mit einem Gesamtwert von rund 10.000 Euro stellten sie zur Verfügung,“ so die Lions, Günter Brück und Ulrich Zechner. Der Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms verwies mit Blick auf die von seinem Haus zur Verfügung gestellte Summe darauf, dass man sich ganz bewusst als Teil der Region sieht und somit gerne in die Region zurück spende.

„Aufgrund der Pandemie konnte der Adventkalender, der im siebten Jahr in Folge aufgelegt wurde, nicht wie üblich auf dem Martinimarkt angeboten werden, aber dafür beim Ersatztermin dem Rheinhessen-Markt, und wie üblich in einigen Geschäften, der Volksbank, der Sparkasse und dem DRK-Krankenhaus. Aber in weiser Voraussicht – eben der Pandemie geschuldet - ließen die Lions diesmal 500 weniger, also 4000 anstatt 4500, drucken. Was immerhin einer Summe von 20.000 Euro (brutto) entspricht. Diese wird der Club, abzüglich der Druckkosten, nun an durch die Corona-Krise besonders betroffenen Schulen, allen voran die Löwenschule, die als Förderschule agiert, im Landkreis Alzey-Worms spenden. Eben getreu ihrem Leitspruch und ihrer hehren Aufgabe Wir dienen, wir helfen!‘  Dies führte der Präsident, Ulrich Zechner, aus

Die Gewinnerin, Heike Görmiller, verriet, dass sie den Kalender von einer Kundin, sie ist Frisörin, zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Sie habe zwar die Los-Nummern – bis fast zum Schluss – nachgesehen, dann aber aufgegeben. Und obwohl sie schon mal bei dieser Aktion einen Warengutschein gewann. Doch kurz nach Weihnachten habe sie noch mal nachgesehen und: es war der Hauptgewinn. „Mein größter Gewinn bisher…,“ meinte sie lächelnd.

Zechner nahm diesen Ball gerne noch mal auf und freute sich, dass der Hauptgewinn wieder vergeben werden konnte. In diesem Zusammenhang wies er noch einmal auf den spätesten Gewinneinlösetermin, den 28. Februar 2021, hin.

10.01.2021 - Beschlussverfahren der Vertreter

Schriftliches Beschlussverfahren der Vertreter schließt Geschäftsjahr 2019 der Volksbank Alzey-Worms ab

Auszählung der Stimmzettel
V.l.n.r.: Prokurist Martin König, Abstimmungsleiter und Aufsichtsratsvorsitzender Axel Haas, Vorstandssprecher Günter Brück, Prokurist Martin Neef

Die Vertreterversammlung ist alljährlich einer der Fixpunkte im Kalender der Volksbank Alzey-Worms. Eigentlich. Denn im Corona-Jahr war auch in dieser Hinsicht alles anders. Das größte und wichtigste Event der Wormser Genossenschaft, wurde zunächst zweimal verschoben, bevor klar war, dass man sie selbst im kleinstmöglichen Rahmen nicht würde durchführen können. „Da diese Veranstaltung ja quasi unsere Hauptversammlung ist, musste natürlich eine Alternative her“, erzählt Vorstandssprecher Günter Brück, „und zwar eine gesetzlich wasserdichte, innerhalb derer der Jahresabschluss genehmigt, die Gewinnverwendung beschlossen, Vorstand und Aufsichtsrat entlastet und Teile des letzteren neu gewählt werden konnten.“

Für die Genehmigung des Jahresabschlusses konnte man im Frühsommer auf die neu geschaffene Möglichkeit eines Umlaufbeschlusses durch den Aufsichtsrat zurückgreifen, denn hier drängte die Zeit, hatte das doch im ersten Halbjahr 2020 zu erfolgen.

„Für alle anderen Punkte wählten wir nach kurzer Überlegung die ebenfalls neue Möglichkeit der schriftlichen Beschlussfassung durch die Vertreter“, erläutert Brück weiter, „und nachdem wir uns mit juristischer Hilfe durch den diesbezüglichen Verordnungsdschungel gekämpft hatten, lief es wie am Schnürchen. Am Ende hatten wir ein tolles und sehr repräsentatives Ergebnis.“

Insgesamt dreimal wurden die Vertreterinnen und Vertreter dabei angeschrieben. Zunächst wurden in einer Einladung alle nötigen Infos zum Verfahren gegeben und die Beschlussgegenstände mitgeteilt. Ein interner Bereich auf der Website der Volksbank sorgte für die notwendige Möglichkeit zu Diskussion und Austausch. Das zweite Schreiben enthielt die Beschlüsse und mit dem dritten wurde über die Ergebnisse informiert. „Auf die sehr hohe Rücklaufquote von fast 76 Prozent sind wir schon ein bisschen stolz“, gesteht Günter Brück. „Sie zeigt, dass es uns gelungen ist, die Vertreterinnen und Vertreter für diese ungewöhnliche Vorgehensweise zu gewinnen.“

Die Ergebnisse fielen aus, wie erhofft: Vorstand und Aufsichtsrat wurden entlastet, die Herren Udo Beckmann, Werner Dahlbender, Henrik Knodel, Christof Schönenberger und Michael Stache wurden für eine weitere Amtszeit in den Aufsichtsrat gewählt. Weitere Vorschläge hatte es nicht gegeben.

Die Gewinnverwendung wurde beschlossen, wie von der Unternehmensführung vorgeschlagen. Besonderheit: Man einigte sich darauf, das Geld für die diesjährige Dividende im Gewinnvortrag zu belassen und erst zusammen mit der nächstjährigen auszuzahlen. Warum das? Günter Brück erklärt: „Bei unserem starken Jahresergebnis aus 2019 hätten wir natürlich normalerweise eine Dividende gezahlt. Aber EZB und BaFin haben bereits zu Beginn der Pandemie die dringende Empfehlung an die Banken gegeben, es dieses Jahr nicht zu tun, um sicherzustellen, dass im aktuellen wirtschaftlich schwierigen Umfeld bestmöglich die wichtige Kreditvergabe an private Haushalte und Unternehmen unterstützt werden kann. Gerade als Genossenschaftsbank sahen wir uns hierbei unbedingt in der Pflicht.“ Er sei froh, führt Günter Brück weiter aus, dass die große Mehrheit der Vertreterinnen und Vertreter dies genauso gesehen hätte. „Solidarität ist einer unserer Grundwerte, denen wir konsequent folgen. Dies konnten wir hier einmal mehr mit Taten untermauern. Daher freue ich mich, dass fast alle mit uns an einem Strang gezogen und diesen Beschluss gefasst haben.“  

Trotz des reibungslosen Verlaufs und vielen positiven Rückmeldungen der Volksbank-Vertreter wünscht sich Günter Brück für das nächste Jahr keine Wiederholung einer rein schriftlichen Beschluss-Lösung. „Wir sind keine anonyme Großbank, bei uns kennt man sich und freut sich auf und über den Austausch untereinander. Das hat uns dieses Jahr schon sehr gefehlt, daher hoffen wir auf eine baldige Rückkehr zur Normalität und auf eine Vertreterversammlung unter gewohnten Bedingungen im nächsten Jahr.“

16.11.2020 - Eröffnung neue Filiale in Worms-Pfeddersheim

Eine neue Volksbank in Worms-Pfeddersheim

Schlüsselübergabe der Volksbank Alzey-Worms für die BANK VON MORGEN // Brandneue Filiale punktet mit Beratungsinnovation „VR-SISy“ und energetischem Konzept

Geplant war eine große Eröffnungsfeier für ganz Pfeddersheim. Corona-bedingt wurde daraus ein bewusst klein und kurz gehaltenes Treffen des Vorstands mit Vertretern von Stadt und Gemeinde, Architekt und Führungskräften der Bank in der neuen Filiale der Volksbank Alzey-Worms in Pfeddersheim. Dabei hätte es genügend Gründe zum Feiern gegeben. Denn während andere Banken ihr Filialnetz ausdünnen, steht die Volksbank zu ihrem Credo, „in der Fläche präsent und für ihre Mitglieder und Kunden vor Ort da zu sein.“, wie Vorstandssprecher Günter Brück in seiner Rede betonte. Bei dem Bankgebäude zentral am Bahnhof gelegen wurde auf Barrierefreiheit und Großzügigkeit der Räume geachtet. Doch die neue Filiale hat noch viel mehr zu bieten. Energetisch das gesamte Gebäude mit eigener Photovoltaikanlage und Wärmepumpe für Strom, Heizung und Kühlung komplett autark und leistet damit einen großen Beitrag zum nachhaltigen Agieren der Bank. Im Zuge der Baumaßnahmen wurden nahezu alle Aufträge an Firmen aus der Region vergeben. Eigene Parkplätze stehen hinter dem Gebäude den Kunden zur Verfügung.

Schlüsselübergabe
Schlüsselübergabe mit Oberbürgermeister Adolf Kessel, Teilmarktleiter Wolfgang Brodhäcker, Architekt Migges Glaser, Vorstandssprecher der Bank Günter Brück, Vorstandsmitglied Sabine Hermsdorf, Ortsvorsteher von Pfeddersheim Jens Thill, und Bereichsleiter Jürgen Wegener (v.l.) .

Besonders stolz, so Brück, sei man auf die persönliche Serviceberatung als Videoberatung – bisher einmalig in Rheinhessen und der Nordpfalz. Die Innovation mit dem peppigen Namen „VR-SISy“ gibt Kunden – zu erweiterten Öffnungszeiten - in einer diskreten Kabine per Live-Schaltung über einen Bildschirm die Möglichkeit, Auge in Auge mit einer Serviceberaterin zu sprechen, die vom Kunden-Dialog-Center der Bank zugeschaltet ist.

Dabei kommt der Kontakt zustande, ohne dass der Kunde auch nur einen Knopf drücken muss. Günter Brück, Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms, war bei der Akademischen Einweihungsfeier der Pfeddersheimer Geschäftsstelle sichtlich stolz auf diesen neuen Beratungskanal: „Bereits beim Eintreten in die Kabine sehen die Kunden ihre Serviceberaterin. Es ist keinerlei technisches Wissen erforderlich – also auch für ältere Menschen ohne jegliche Hürde.“ Der Raum ist unten einen Spalt offen, damit von außen klar zu erkennen ist, wenn der interaktive Bereich gerade belegt ist. Auf Augenhöhe sind rundum verglaste Sehschlitze. Durch diese bekomme man weiterhin mit, was um einen herum passiere, bliebe mit seiner Umgebung verbunden und habe so ein besseres Sicherheitsgefühl. 

Für Brück ist das „VR-Service-Interaktiv-System“, wie SISy mit vollem Namen heißt, die Antwort seines Hauses auf das Filialsterben bei vielen Banken: „Wir sind überzeugt davon, dass eine regionale Bank in der Fläche bleiben muss. Wenn wir uns aus der Fläche zurückziehen, verlieren wir die Identität einer Regionalbank.“ Mit VR-SISy könne sein Haus einen individuellen Service vor Ort bieten, ohne die betriebswirtschaftlichen Aspekte außer Acht zu lassen. Und das montags bis freitags durchgehend von 8:00 bis 18:00 Uhr.

„VR-SISy soll nicht unsere qualifizierte Kundenberatung vor Ort ersetzen“, hob Brück dabei hervor. Die Videoberatung übernehme alle gewohnten Serviceleistungen, wie Überweisungen ausführen, Daueraufträge einrichten, Kontolimits ändern, Geldmarktkonten eröffnen, Freistellungsaufträge einrichten und ändern, Geld und Sorten bestellen, Auskünfte einholen und vieles mehr. Die Mitarbeiterinnen im Kunden-Dialog-Center der Bank seien mittlerweile intensiv für die Videoberatung geschult. „Alle sind gelernte Bankkauffrauen“, betont Brück. „Wir sind sehr gespannt, wie VR-SISy angenommen wird.“

Statt also künftig noch mehr Filialen in kleinen Orten zu schließen, möchte sein Haus das bestehende Filialnetz weiter mit interaktiven und modernen Lösungen ausstatten. Fünf geräumige Beratungszimmer, inklusive eines „Familienzimmers“, ein heller und freundlicher Schalterbereich samt großer Videowand, der künftig für Veranstaltungen und Schulungen genutzt werden kann, runden das Erscheinungsbild der neuen Geschäftsstelle ab.

In der neu eröffneten Bank-Filiale von morgen zeigt die Volksbank-Alzey-Worms eine gelungene Verknüpfung qualifizierter, persönlicher Beratung in hellen, freundlichen Räumlichkeiten und bedienerfreundlicher, moderner Technik, die dem veränderten Verhalten der Kunden Rechnung trägt.

05.10.2020 - Preisverleihung "Sterne des Sports"

Sportbund Rheinhessen, Mainzer Volksbank und Volksbank Alzey-Worms zeichnen Sieger der „Sterne des Sports“ corona-konform aus

Sterne des Sports
Die Vorsitzende des KKSV, Katja Klein, nahm den Großen Stern des Sports in Bronze mit Preisgeld im Beisein von Tobias Schmitz, Vorstandsmitglied der Volksbank Alzey-Worms, Sportdezernent Günter Beck, Ortsvorsteher Manfred Mahle und Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, entgegen (von links).

Mit den Sternen des Sports zeichnen die Volksbank Alzey-Worms und die Mainzer Volksbank gemeinsam mit dem Sportbund Rheinhessen jene Vereine aus, die sich ganz besonders für gesellschaftliche Belange einsetzen. Eine hochkarätige Fachjury hat nun online getagt, die Bewerbungen von fast 50 Vereinen genau unter die Lupe genommen und die Sieger ausgewählt. Eine große, gemeinsame Ehrungsveranstaltung ist in Coronazeiten nicht möglich, deshalb haben sich die Partner der Sterne des Sports in Rheinhessen zu einem geänderten Auszeichnungsverfahren entschieden. Als Sieger wurden die Sportakrobaten des KKSV Mainz-Finthen und der FC Ente Bagdad/Vitesse Mayence ausgezeichnet.

Neu ist in diesem Jahr, dass sowohl die Mainzer Volksbank als auch die Volksbank Alzey-Worms für ihre Geschäftsgebiete in Rheinland-Pfalz jeweils einen ersten Preis ausloben.

Den Startschuss gab die Volksbank Alzey-Worms mit Niederlassung VR-Bank Mainz. Ihr Sieger, der Kunst-Kraft-Sport-Verein Mainz-Finthen, freut sich über den Großen Stern des Sports in Bronze und 2000 Euro Preisgeld. Das Projekt „Starke Mädchen machen sich für Mädchen stark" und "Senioren Freude schenken“ schaffte es auf den dortigen Siegerplatz. „Der KKSV hat eine sehr gute Bewerbung abgegeben, die eindrucksvoll zeigt, was Sportvereine über den Sport hinaus leisten“, lobt Tobias Schmitz, Vorstandsmitglied der Volksbank Alzey-Worms.

„Der Verein greift in Finthen gerade vor dem Hintergrund der Pandemie ein wichtiges gesellschaftliches Thema auf und wendete sich mit einer gezielten Schaunummer an Menschen, die im Seniorenheim keinen Besuch bekamen. Diese Initiative fand große Beachtung und überzeugte die Jury durchweg.“

KKSV-Vorsitzende Katja Klein nahm den Preis entgegen. Sie erinnerte daran, dass die Coronakrise auch für ihren Verein eine große Herausforderung darstellt und wie wichtig Sport im Verein für Kinder und Jugendliche ist. „Die alten Menschen leiden unter der Kontaktbeschränkung und auch darunter, dass viele Aktivitäten der Seniorenheime ausgefallen sind. Um diesen Menschen Freude zu schenken, haben unsere Akrobaten für das Seniorenheim an den Lehmgruben in Finthen und das Caritas-Altenzentrum Maria König in Drais eigene Choreografien erarbeitet und vor den Häusern vorgeführt.“ Von den Balkonen und Fenstern aus konnten die Bewohner zuschauen. Da auch die Sportler der Kontaktbeschränkung unterlagen, wurden alle Choreografien mit den eigenen Geschwistern ausgedacht und trainiert.

Außerdem unterstützen die Finther Sportakrobaten Waisenkinder in Kenia. Unter dem Motto „Starke Mädchen machen sich für Mädchen stark“ bietet der Verein OGUYO SMALL HOME,, Aids-Waisen in Kenia die Chance auf ein besseres Leben. „Für sie sammeln unsere Sportler seit Jahren tatkräftig Spenden, um die damalige Errichtung und Unterhaltung des Waisenhauses zu unterstützen.“

Der KKSV nimmt nun an der Siegerehrung auf Landesebene teil und darf darauf hoffen, den Sprung ins Bundesfinale nach Berlin zu schaffen. „Wir gehen mit einer guten Bewerbungen ins Rennen“, freut sich Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen.

Sportdezernent Beck, Ortsvorsteher Mahle und Präsident Kuhn lobten unisono das Engagement des KKSV und unterstrichen die Bedeutung der Wiederaufnahme der Vereinsaktivitäten nach dem Corona-Lockdown. Weitere Sterne werden in den kommenden Tagen vergeben.

Weitere Ergebnisse:

Der zweite Siegerverein heißt FC Ente Bagdad/Vitesse Mayence und setzt sich mit dem Projekt „Gemeinsam für Erinnerung und Vielfalt“, einer Initiative gegen Rassismus, durch. Der Verein setzt ein wichtiges Zeichen für Weltoffenheit, Vielfalt und Respekt und bewarb sich bei der MVB.

Der FC Livingroom freute sich über den zweiten Platz mit seinem „Professionellen Hallenfußballturnier für Jugendzentren, Schulen und Flüchtlingsunterkünfte“, den dritten Rang teilten sich die TGM Gonsenheim mit „Toben, Turnen, Tanzen nach Kindergarten und Schule“ und der ARSV Solidarität Mainz mit „Bewegen, ohne sich wegzubewegen“. Fünfter wurde VfR Wormatia Worms mit dem Projekt „Wormatia hilft in Coronazeit!“. Die beiden Banken zeichneten mit ihren Vorständen und Sportbund-Präsidiumsmitgliedern die Vereine von Rang zwei bis fünf ebenfalls vor Ort aus.

Die Platzierten bis Rang 20 erhalten Urkunde und Preisgeld per Post.

„Die Einzelpreisverleihungen vor Ort bei den Vereinen sind in Coronazeit eine gute Lösung, um den Preis stilvoll zu überreichen, da wir durch die Kontaktbegrenzung auf eine große Ehrungsgala verzichten wollen“, freut Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. „Die Öffentlichkeit und auch das Preisgeld tut den engagierten Vereinen der Sterne des Sports besonders in diesen Zeiten sehr gut. Wir freuen uns, dass die beiden Volksbanken uns auch in der Krise als verlässlicher Partner zur Seite stehen und viele Vereine davon profitieren.“

Fotos der Einzelpreisverleihungen auf Bronze-Ebene

FC Livingroom
Von links: Joachim Friedsam, Geschäftsführer Sportbund Rheinhessen, Nick Schwiderski, FC livingroom, Vita Eisfeld, Vorsitzender FC livingroom Mainz, Franz-Josef Thümes, Vorstandsmitglied Volksbank Alzey-Worms, Monika Schlau, Volksbank Alzey-Worms

Die letzte der coronabedingten fünf Einzelpreisverleihungen vor Ort bei den Siegervereinen wurde beim FC livingroom auf dem Lerchenberg ausgerichtet. Vorsitzender Vita Eisfeld freute sich über den zweiten Platz mit seiner Initiative „Professionelles Hallenfußballturnier für Jugendzentren, Schulen und Flüchtlingsunterkünfte“ und dem damit verbundenen Preisgeld von 1500 Euro aus den Händen von Vorstandsmitglied Franz-Josef Thümes. Der Fußballverein richtet seit neun Jahren ein großes Turnier für Jugendliche aus Jugendzentren, Schulen und Flüchtlingsunterkünften in Mainz und Umgebung aus. Dem Verein ist es sehr wichtig, die Aktivitäten der Stadt Mainz zu unterstützen und so auch den jährlichen livingroom Cup ins Leben gerufen. Ziel ist es, Mädchen und Jungen von der Straße zu bekommen, sie gemeinsam Fußball spielen zu lassen. Die Veranstaltung ist von Jahr zu Jahr gewachsen, mittlerweile spielen über zehn Mannschaften mit. Die Teilnahme ist für die Jugendlichen kostenlos, auch für die Verpflegung ist gesorgt. Der Verein bietet Freizeiten und präventive Aktionen an, die für den Zusammenhalt und die Selbstständigkeit der Kids wichtig sind. Vita Eisfeld spricht mit Begeisterung über die Initiative: „Teenager im Alter von 14 bis 17 Jahren sind eine oft vernachlässigte Gruppe. Dabei ist gerade dieses Alter sehr prägend. Ihnen bieten wir die Möglichkeit, an fairen Wettkämpfen teilzunehmen und zeigen ihnen, dass sie eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft spielen." Der Verein bietet auch Freizeiten und präventive Aktionen an, die für den Zusammenhalt und die Selbstständigkeit der Kids wichtig sind. 

SdS Preisverleihung
Von links: Andreas Maurer, Vorsitzender TGM, Isabell Hach, Projektmanagerin TGM, Sabine Flegel, Ortsvorsteherin, Klaus Kuhn, Präsident des Sportbund Rheinhessen, Franz-Josef Thümes, Vorstandsmitglied Volksbank Alzey-Worms

Die zweite von fünf Einzelpreisverleihungen fand für die fünftplatzierte VfR Wormatia Worms statt, pandemiebedingt auf dem Sportgelände des Clubs in Worms. Die Bewerbung des VfR Wormatia Worms besticht durch seine Direktleistung: Zu Beginn der Pandemie im März standen auf einen Schlag sämtliche Vereinsaktivitäten still, alle Mannschaften hatten Pause und der Fußball rückte weit in den Hintergrund. Sinnvolle Beschäftigung fanden die Spieler und Mitarbeiter des Fußballclubs als Alltagshelfer für ältere Menschen, die ihr Haus nicht mehr verlassen konnten, und die sie durch Einkäufe oder sonstige Besorgungen unterstützten. Unter dem Motto „Wormatia hilft“ rief der Verein Hilfesuchende auf, sich an die Geschäftsstelle des Vereins zu wenden, um entsprechende Hilfe zu bekommen. Wegen der nachlassenden Nachfrage im Rahmen der allgemeinen Lockerungen wurde das Engagement im Juni vorerst eingestellt. Der Wormatia-Vorsitzende  Jochen Schneider berichtete, wie es war, als zu Beginn der Coronakrise die Trainings- und Spielmöglichkeiten auf dem Rasen nicht mehr stattfanden und hieraus eine große solidarische Hilfeleistung des Vereins entstand, die von der Bevölkerung rege in Anspruch genommen wurde. „Hier wurde wieder einmal deutlich, dass wir von der Wormatia Worms über den Sport hinaus für die Menschen in unserem Lebensumfeld da sind und Hilfe geben, wo sie nötig ist. Das ist eine tolle Visitenkarte für unseren Verein.“ Auch der Ehrenpräsident des Sportbund Rheinhessen, Herbert Hofmann, freute sich über die Anerkennung der Arbeit der Wormser Fußballer.

 

In dieser Reihenfolge werden die Preise vergeben:

Do., 17.09.2020, 17:00 Uhr
Kunst-Kraft-Sportverein 1954 eV Mainz-Finthen
1. Platz der VB Alzey-Worms (2.000 Euro)

Haus des Sports
Rheinallee 1, 55116 Mainz
Vertreter Bank und Sportbund: Herren Schmitz und Kuhn (Präsident SpbRhh)
Vertreter Verein: Oliver Dening, Schatzmeister, evtl. Janina Radovic, reichte Konzept ein

Di., 22.09.2020, 16:30 Uhr
Wormatia Worms (500 Euro)
5. Platz Gesamtwertung

Gelände der VfR Wormatia 08 Worms
Alzeyer Straße 131, 67549 Worms
Vertreter Bank und Sportbund: Herren Brück und Hoffmann (Ehrenpräsident SpbRhh)
Vertreter Verein: Jochen Schneider, Vorsitzender, Christian Bub, reichte Konzept ein

Do., 24.09.2020, 17:00 Uhr
TGM 1861 eV Mainz-Gonsenheim (1.000 Euro)
3. Platz Gesamtwertung

Gelände der Turngemeinde Mainz-Gonsenheim
Kirchstraße 45-47, 55124 Mainz-Gonsenheim
Vertreter Bank und Sportbund: Herren Thümes und Kuhn (Präsident SpbRhh)
Vertreter Verein: Andreas Maurer, Geschäftsführer

Do., 01.10.2020, 17:00 Uhr
FC Livingroom (1.500 Euro)
2. Platz Gesamtwertung

Gelände des FC Livingroom
Restaurant Bergschön
Rilkeallee 58, 55127 Mainz-Lerchenberg
Vertreter Bank und Sportbund: Herren Thümes und Friedsam (GF SpbRhh)
Vertreter Verein: Vita Eisfeld, Vorsitzender

MVB-Preisverleihung am Do., 01.10.2020, 17:00 Uhr
Vertreter Bank und Sportbund: Herren Abel und Kuhn (Präsident SpbRhh)
FC Ente Bagdad/Vitesse Mayence eV
1. Platz der MVB

ARSV Solidarität eV 1898
3. Platz Gesamtwertung

Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden
1. Platz für Hessen der MVB

23.09.2020 - Preisverleihung "Sterne des Sports" an Wormatia Worms
Wormatia Worms
Von links: Herbert Hofmann, Ehrenpräsident des Sportbund Rheinhessen, Christian Bub, Wormatia, Jochen Schneider, Vorsitzender Wormatia Worms, Günther Brück, Vorstandssprecher Volksbank Alzey-Worms

2. Preisverleihung "Sterne des Sports"

Die zweite von fünf Einzelpreisverleihungen fand für die fünftplatzierte VfR Wormatia Worms statt, pandemiebedingt auf dem Sportgelände des Clubs in Worms. Die Bewerbung des VfR Wormatia Worms besticht durch seine Direktleistung: Zu Beginn der Pandemie im März standen auf einen Schlag sämtliche Vereinsaktivitäten still, alle Mannschaften hatten Pause und der Fußball rückte weit in den Hintergrund. Sinnvolle Beschäftigung fanden die Spieler und Mitarbeiter des Fußballclubs als Alltagshelfer für ältere Menschen, die ihr Haus nicht mehr verlassen konnten, und die sie durch Einkäufe oder sonstige Besorgungen unterstützten. Unter dem Motto „Wormatia hilft“ rief der Verein Hilfesuchende auf, sich an die Geschäftsstelle des Vereins zu wenden, um entsprechende Hilfe zu bekommen. Wegen der nachlassenden Nachfrage im Rahmen der allgemeinen Lockerungen wurde das Engagement im Juni vorerst eingestellt. Der Wormatia-Vorsitzende  Jochen Schneider berichtete, wie es war, als zu Beginn der Coronakrise die Trainings- und Spielmöglichkeiten auf dem Rasen nicht mehr stattfanden und hieraus eine große solidarische Hilfeleistung des Vereins entstand, die von der Bevölkerung rege in Anspruch genommen wurde. „Hier wurde wieder einmal deutlich, dass wir von der Wormatia Worms über den Sport hinaus für die Menschen in unserem Lebensumfeld da sind und Hilfe geben, wo sie nötig ist. Das ist eine tolle Visitenkarte für unseren Verein.“ Auch der Ehrenpräsident des Sportbund Rheinhessen, Herbert Hofmann, freute sich über die Anerkennung der Arbeit der Wormser Fußballer.