"Brauche Geld für ne' neue Gucci-Tasche!"

Laut einer aktuellen Studie sind bereits 12 % der Jugendlichen zwischen 13 und 24 überschuldet.

Oftmals liegen die Gründe dafür bereits in der Kindheit. Sind die Eltern schon verschuldet, ist es auch für die Heranwachsenden „normal“ , Schulden zu haben. Oft wird der richtige Umgang mit Geld nicht gelehrt. Im späteren Alter kommt dann der Drang nach Anerkennung dazu. Hierfür benötigt man die neuesten Handys, die teuersten Klamotten, etc. Doch Markenklamotten sind teuer und meist bekommt man nicht mehr als ein Taschengeld von durchschnittlich 47 Euro im Monat. Da wird es schwer, trotzdem zu den „Coolen“ dazuzugehören, benötigt man dafür doch Einiges, was richtig Geld kostet. Hier versprechen Nullprozent-Finanzierungen mit geringen monatlichen Raten Abhilfe. Und 5 Euro im Monat ist ja auch nicht viel. Schwierig wird es dann aber, wenn nun nach und nach immer mehr Finanzierungen hinzukommen. Über viele kleine Beträge verliert man schnell den Überblick und noch vor Ende des Monats ist das ganze Geld weg. Und ist man erst mal in der Schuldenfalle drin, ist es meist schwer, wieder raus zu kommen.

  • Für Teures sparen: Dauert zwar etwas länger, macht dafür aber umso glücklicher. Denn was noch viel schlimmer ist, als nicht das neueste Trendteil zu haben, ist Schulden aufnehmen zu müssen, um dieses zu bekommen.
  • Kaufwünsche zeitlich verteilen: Nicht alles zur selben Zeit kaufen hilft, dass nicht auf einen Schlag zu hohe Kosten auf dich zukommen. Und mit ein bisschen Glück ist das Gewünschte bis dahin ja sogar reduziert.
  • Ratenkäufe und Kontoüberziehung vermeiden: Auch viele kleine Raten summieren sich und lassen einen schnell den Überblick verlieren. Hier helfen auch spezielle young banking-Konten, welche erst gar kein Dispositionslimit einräumen und somit auch nicht zum Überziehen verleiten. Denn Überziehungen sind teuer und müssen meist nicht sein.
  • Bar zahlen: So hast du immer vor Augen, wie viel Geld du tatsächlich noch hast, da es nicht, wie bei Kartenzahlungen, erst nach einigen Tagen eingezogen wird. Dies schützt auch vor unüberlegten Käufen.
  • Online-Einkäufe einschränken: Denn online bestellt man gerne mal mehr, als nötig. Lieber mit ein paar Freunden ab und zu eine größere Shopping-Tour machen. Diese können bei Kaufentscheidungen helfen, sind ehrlich zu dir und wissen manchmal auch wenn du ein ähnliches Stück schon zu Hause hast. Und mehr Spaß macht es zusammen auch.
  • Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen: z.B. mit einem klassischen Haushaltsbuch oder einer App behältst du den Überblick, was du jeden Monat zu zahlen hast und was wirklich übrig bleibt. Rechnungen solltest du immer sortieren und abheften, um Mahnungen zu vermeiden.

  

TIPP: Budgetplaner-App "mein Budget - Ausgaben im Griff"

Mit der neuen Budgetplaner-App macht „Haushalten“ doppelt Spaß. Denn so ist, unabhängig von Raum und Zeit, das Budget stets griffbereit in der Tasche. Das Besondere ist: "mein Budget - Ausgaben im Griff" kann von allen Menschen genutzt werden. Je nach Bedarf lassen sich Einnahmen und Ausgaben individuellen Kategorien zuordnen. So kann nichts mehr schiefgehen!

Zum App Download...

Und... Fastfood und häufige Bestellungen vermeiden: Selbst kochen oder bei Mama essen ist fast immer günstiger als teure Lieferdienste und geht meistens sogar schneller.

Aber ab und zu eine Pizza gönnt sich jeder von uns gerne mal....;)

 

Und wenn es doch zur Überschuldung kommt...?

Manchmal können auch die Eltern nicht mehr weiterhelfen. Dann ist es wichtig, dass du dich an einen Schuldenberater wendest. Dieser hilft dir, die Schulden in den Griff zu kriegen und verhandelt, falls möglich, mit den Gläubigern über geringe Rückzahlungsraten, Fälligkeitsverschiebung, usw.

Wichtig ist vor allem, dass du dich um dein Leben und deine finanziellen Angelegenheiten kümmerst, denn es ist schon manch einer wegen ursprünglich geringer Schulden in Haft gekommen.

Um es so weit nicht kommen zu lassen, kannst du zuvor auch selbst schon prüfen, ob bestehende Abos und Verträge günstig für dich sind bzw solltest du dich auch fragen: „ Brauche ich das wirklich?“ So kann der ein oder andere Betrag vielleicht gespart werden.

Und wenn du noch weitere Fragen zum Thema „Schulden“ hast, ist dein Berater vor Ort gerne für dich da.